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Sonntag, 23. März 2014

Vom Glücklichsein, Hunden, Katzen und meiner schönsten Sommererinnerung.

2 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, Rothaariges hat mich vor ein paar Tagen für den "Liebster Award" nominert und auch wenn ich im Grunde kein so großer Freund solcher Sachen bin, habe ich mich dazu entschlossen die 11 Fragen zu beantworten und euch damit vielleicht mal wieder einige Info´s über meine Person bzw. das was ich mag bzw. meine Angewohnheiten zu verraten.

1. Was ist deine schönste Sommererinnerung?
Oh das ist schwierig. Ich liebe den Sommer, weil diese Monate für mich immer mit tausend schönen Erinnerungen gefüllt sind. Schwer sich da zu entscheiden. Eine ganz besonders schöne Erinnerung habe ich an den Tag, als ich mit meinem Freund gerade mal zwei Tage zusammen war. Eine Tante von ihm hatte Geburtstag und ich habe ihn dorthin begleitet. Die halbe Familie war dort versammelt, also mindestens 20 Leute die ich nicht kannte. Das war erstmal weniger schön. Am Abend haben wir dann aber ein großes Lagerfeuer gemacht und ich saß zusammengekuschelt mit meinem Freund auf einem Stuhl, während es langsam dunkel wurde, die Wärme des Feuers sanft auf meiner Haut kitzelte und ich einfach alles um uns herum vergaß. Hach ich war so verliebt und glücklich an diesem Abend.

2. Muss die Tasche immer zu den Schuhen passen?
Ich  finde nicht. Natürlich kann es ein schönes Gesamtbild abgeben, wenn dem so ist, aber für mich ist das keine Pflicht oder etwas auf das ich besonderen Wert lege.


3. Wann bist du glücklich?
Es gibt unzählige kleine Momente die mich glücklich machen und genau darin besteht auch mein Glück. Viele wundervolle Kleinigkeiten die sich zu einem großen Ganzen zusammen setzen. Eine kleine, zwischen meinem Pausenbrot versteckte, Nachricht von meinem Freund. Ein tolles neues Backbuch. Die Sonne, die zwischen den noch zugezogenen Vorhängen hindurchblinzelt, wenn ich müde aus meinem Bett steige. Wenn nach den langen Wintermonaten die ersten Knospen an den Bäumen aufplatzen und es endlich wieder wärmer wird. Der Duft von frisch gebackenem Apfelkuchen mit Zimt. Die wunderschönen Farben meiner neuen Tartförmchen und das Kribbeln in den Fingern dieses das erste Mal zu benutzen.

4. Dein Geheimtipp gegen schlechte Laune?
Ein Spaziergang um sich die frische Frühlingsluft um die Nase wehen lassen, die Sonne zu genießen und sich anschließend ein Stückchen Kuchen beim Lieblingscafé zu gönnen. Wetten das die schlechte Laune dann wie weggeblasen ist?

5. Hund oder Katze?
Ohje, da bin ich ziemlich hin und her gerissen. Als ich noch zu Hause wohnte, hatten wir lange Zeit eine Katze die ich wirklich sehr sehr lieb hatte. Da mein Freund aber eine Katzenhaarallergie hat, träume ich jetzt manchmal auch von einem süßen kleinen Hund den ich knuddeln und verwöhnen kann. Große Hunde dagegen machen mir oft Angst. Ich bekomme jedesmal panische Schnappatmung, wenn mir im Treppenhaus der schwarze (Riesen-)Labrador meiner Nachbarin entgegen kommt. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann wohl zu Gunsten der Samtpfoten. 

6. Welches Kleidungsstück wird völlig überbewertet?
Bei dieser Frage habe ich wirklich lange überlegt, aber irgendwie ist mir nichts dazu eingefallen. Für mich persönlich sind Hosen nicht so wichtig, da ich viel lieber Kleider und (in der kalten Jahreszeit) Strumpfhosen darunter trage. Ich würde deswegen aber nicht so weit gehen, zu sagen das Hosen überbewertet sind. Ein gut sitzende Jeans sollte man definitiv im Kleiderschrank haben. Habe ich leider nicht aber was solls... 

7. Was hat größeren Einfluss auf dein Kaufverhalten: Werbung oder Blogs?
Defintiv sind das Blogs. Ich entdecke fast täglich irgendetwas Schönes bei anderen Bloggern, dass ich dann unbedingt auch haben muss. Garnicht gut für mein Konto. ;)

8. Auf welches Beautyprodukt willst du nie wieder verzichten?
Auf Nagellack. Ich habe eine feine kleine Sammlung bei mir im Bad stehen und liebe es ein Outfit mit dem perfekten Lack auf den Fingern abzurunden. Ganz besonders mag ich einen Rotton von Essie.

9. Was sagst du zu dem momentanen Fitness-Trend?
Ähmmm, welcher Fitness-Trend??? Helft mir weiter!

10. Deine Lieblingsserie? 
Ich liebe es Abends, wenn ich Zeit habe "Das perfekte Dinner" zu schauen. Es ist total spannend zu sehen wie andere leben und kochen und manche Folgen sind Inspiration pur für mich.

11. Große oder kleine Ziele?
Oh da gibt es so einige, ich nehme mir ja immer eine Menge vor, oft auch zu viel. Jetzt gerade ist es mir einfach wichtig meine Ausbildung gut zu meistern, besonders auch das erste wichtige Praktikum, dass nächste Woche beginnt.

Mir hat das beantworten der Fragen erstaunlich viel Spaß gemacht. Ein guter Mix aus Tiefsinnigem und leichter Kost sozusagen.

Und hier sind meine Fragen:
1. Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht und was war das?
2. Städtetrip oder lieber Wellness-Urlaub?
3. Kochst du gerne und wenn, was kannst du besonders gut?
4. Wenn du einen Tag lang tun könntest was du willst, was wäre das?
5. Gibt es ein Lieblingscafé in deiner Stadt?
6. Wie entspannst du dich nach einem anstrengenden Tag amliebsten?
7. Hörst du Musik gerne laut oder lieber leise?
8. Ist es dir wichtig immer gut auszusehen oder gehst du auch mal ungeschminkt und in Jogginghose zum Bäcker um die Ecke?
9. Welche Jahreszeit magst du besonders?
10. Ohne was gehst du niemals vor die Tür?
11. Es ist Sonntag. Draußen regnet es in Strömen. Was machst du?

Getaggt fühlen darf sich jeder der mag. Wenn ihr mitmacht, wäre es aber schön, wenn ihr mir das hier mitteilt, damit ich mir auch eure Antworten durchlesen kann.

So, nun wünsche ich euch noch einen schönen Restsonntag. Kommt gut in die neue Woche ihr Lieben!
Liebste Grüße, eure Sarah

Dienstag, 2. Juli 2013

"Hinter dem Blau. Ein kleines Mädchen verliert seinen Vater. Eine junge Frau findet zu sich. " { book review vol II }

9 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, lange ist es her das ich hier auf dem Blog mein erstes Buchreview veröffentlicht habe. Zum Großteil lag das wohl daran das ich angefixt von Laura, damit begonnen habe die "Tribute von Panem"-Triologie zu lesen und da sie auf ihrem Blog zu diesen Büchern schon ausführlich und sehr schön berichtet hat wäre es wohl sinnlos bzw. überflüssig gewesen, das hier auch nochmal zu tun.
Heute soll es allerdings um ein etwas tiefgründigers Thema gehen, das Buch "Hinter dem Blau" von dem ich euch erzählen will, handelt nämlich von einem Mädchen, das seinen Vater durch dessen Selbstmord verloren hat, und als junge Frau endlich versucht damit umzugehen und leben zu lernen.
"Warum sucht die sich so ein Buch aus?", wird sich der ein oder andere von euch jetzt vielleicht denken. Weil es mich berührt und irgendwie auch persönlich angesprochen hat. Ich habe meinen Vater nicht durch so ein schreckliches Erlebnis verloren, nein. Mein Vater ist vor 6 Jahren zu einer anderen Frau gezogen und hat seine Familie und mich im Stich gelassen, etwas ganz anderes eigentlich. Aber etwas das mein Leben ziemlich aus den Fugen gerissen und mich sehr beeinflusst hat.
Ich war lange Zeit am Zweifeln ob ich das Alles überhaupt hier auf dem Blog schreiben soll, denn ich bin nicht darauf aus euch euer Mitleid oder sonst etwas Ähnliches zu entlocken. Nichtsdesto trotz ist das ein Teil meiner Geschichte und ein Teil von mir, mit dem ich genauso lernen muss zu leben wie die Schriftstellerin des Buches mit ihrer Geschichte. Und der Grund, warum ich dieses Buch gekauft habe, sollte einfach nicht unerwähnt bleiben.


Das sagt der Klappentext:
Die fröhliche Studentin Sunny schreibt ihre Abschlussarbeit zum Thema "Lebenslust und Lebensmüdigkeit-der Selbstmord als Kulturphänomen". Was niemand weiß: Sunny´s Kindheit wurde von einer Tragödie überschattet. Als sie fünf Jahre alt war, beging der manisch-depressive Vater Selbstmord. Zwanzig Jahre nach seiner Tat sichtet sie den Nachlass des Vaters und beschäftigt sich erstmals intensiv mit seiner Geschichte und den Motiven für seine Tat. Was sie dabei entdeckt, schockiert Sunny, hilft ihr aber auch, ihm zu vergeben. Energisch packt sie ihre Zukunft an.

 Alle 40 Sekunden nimmt sich ein Mensch das Leben. Der Selbstmord gehört damit zu den häufigsten Todesursachen weltweit, bleibt aber eines der größten Tabus der Menschheit. In Deutschland begeben sicher immer mehr Menschen wegen Depressionen in Behandlung. Viele entscheiden sich trotzdem für den Suizid, vorallem Männer wählen diesen Weg. Familien und Freunde bleiben zurück. Alexa von Heydens einfühlsam erzähltes Memoir bietet einen berührenden Einblick ein ein Thema, über das in unserer Gesellschaft häufig geschwiegen wird, und schildert hautnah das Schicksal einer Betroffenen. 


Alexa von Heyden - Hinter dem Blau from Eden Books on Vimeo.

Alle 40 Sekunden entscheidet sich jemand nicht mehr leben zu wollen. Ist das nicht schrecklich? Habt ihr das gewusst? Für mich ist das irgendwie unvorstellbar. Wie kann ein Mensch, wie kann ein Vater so etwas seiner Familie antun? Was muss in so jemandem vorgehen, das er all das einfach so zurück lassen kann? Ich glaube diese Antwort hat bisher wohl noch keiner gefunden und auch Alexa konnte diese Frage nicht beantworten. Wenn man darüber nachdenkt kann man wohl nur erahnen, wie schlimm diese Krankheit sein muss.

So begann ich dieses Buch also ziemlich unwissend was das Thema Suizid betrifft, und eher in der Hoffnung zu erfahren wie Alexa mit dem Verlust ihres Vaters, nach all den Jahren der Wut auf ihn, umging. 

Die ersten Seiten auf denen Alexa davon erzählt wie Sunny ihren Freund kennenlernt (wie ich gelesen habe hat sie den inzwischen sogar geheiratet), brachten mich immer wieder zum schmunzeln und zauberten mir ein kleines Lächeln auf mein Herz. Irgendwie fühlte ich mich sofort mit ihr auf einer Ebene und viele Gedanken sprachen mir total aus dem Herzen, obwohl ich bevor ich sie las, garnicht gewusst hatte, das ich so empfinde.


Um so weiter ich las um so öfter lief mir dann allerdings auch ein Schauer nach dem anderen über den Rücken und ich musste oft schwer schlucken. Alexa schreibt davon wie sie den Selbstmord ihres Vaters  mit ihren wínzigen 5 Jahren erlebt hat und wie sich aus Unverständnis und Angst immer mehr die Wut in ihr breit machte. Während ihre Schwester alles laß was sie über ihren Vater in die Hände bekommen konnte, wollte Alexa/ Sunny lange nichts mehr von ihrem Vater wissen, baute eine hohe Schutzmauer um sich auf und ergriff oft lieber die Flucht als sich den Tränen und der Trauer ihrer Familie zu stellen. Erst viele Jahre später wurde ihr klar das es so nicht weiter gehen konnte. "Ich bin jetzt 25 Jahre alt und habe keinen Schimmer wer ich bin."

Es folgten lange Gespräche mit ihrer Mutter und das austauschen von alten Erinnerungen mit ihrer Schwester Caro. Alexa studierte wochenlang alte Briefe und Dokumente und fuhr schließlich sogar zu ihrem alten Wohnhaus wo alles passierte. Wozu das alles führte verrate ich euch jetzt natürlich nicht, das müsst ihr dann schon im Buch lesen.


Letzendlich kann dieses Buch natürlich nicht wieder gut machen, was Alexa, und vermutlich auch viele andere Menschen die einen geliebten Menschen durch so etwas verloren haben, durchleiden musste/n. Aber es kann helfen zu erkennen, das man nicht alleine ist mit seinen Ängsten und Sorgen, das man Schwächen und Fehler bei sich zulassen und sich ab und zu von anderen auch mal helfen lassen muss/kann. Mir hat dieses Buch insofern geholfen, das es mir wieder bewusst gemacht hat, das ich nicht die Einzige bin, die keinen Vater mehr hat, der für sie da ist, das man aber trotzallem noch das Glück & die Liebe im Leben finden kann.

Kennt jemand von euch eigentlich dieses Buch oder hat es sogar schon gelesen? 

Kürzlich saß ich draußen in der Sonne und im Nachbarsgarten spielten ein paar Kinder, als ein Mädchen rief: "Papaaa..? Ich hab dich lieb!" .... Ich ich finde, wer kann, sollte das seinem Papa (und sowieso allen Menschen die man liebt) so oft es nur geht sagen. Denn es kann eine Zeit kommen, in der das nicht mehr möglich ist.

Ich hoffe wirklich sehr ich habe euch mit diesem Thema, oder allgemein mit diesem Post nicht allzusehr schockiert und ihr versteht meine Beweggründe überhaupt über so ein Buch zu schreiben. Der nächste Post wird wieder fröhlicher, versprochen.

Liebste Grüße, eure Sarah

P.S.: Sollte der ein oder andere von euch sich vielleicht wundern, warum es jetzt noch keinen Monthly Review-Post gab, hier schnell eine kleine Info: Da ich nämlich in letzter Zeit das Gefühl hatte das euch diese Posts garnicht so interessieren und ich im Juni auch nicht allzu viel bildlich festgehalten habe, möchte ich euch nächste Woche einfach mal von meinem schönsten Tag im Juni erzählen, meinem Bloggertreffen mit der lieben Toni. Ob ich diese Postreihe dann diesen Monat wieder wie normal weiterführe oder nicht muss ich noch entscheiden. Schreibt mir doch einfach mal ob euch das überhaupt noch interessiert oder doch eher langweilt. Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung dazu freuen!

Montag, 7. Januar 2013

This was 2012... und noch ein Jahresrückblick.

6 Liebesnoten
Hallöchen meine Lieben, heute habe ich euch wie versprochen meinen kleinen Jahresrücklick mitgebracht. Ich habe lange überlegt wie ich diesen Post gestalten soll. Auf vielen Blogs waren ganz wunderbare Videos dazu zu sehen, leider verfüge ich in diesem Bereich aber über keinerlei Talent, weswegen ich mich dann entschlossen habe zu jedem Monat einfach ein paar Bildchen zu zeigen. Sich da zu entscheiden war manchmal garnicht so leicht. Es war aber auch interessant zu sehen wie sich meine Art zu fotografieren mit der Zeit änderte. Auch was ich fotografierte blieb nicht gleich. Schnappschüsse aus dem Leben und Outfitbilder von denen ich viele inzwischen ziemlich schrecklich finde, wurden zu Bildern von süßen Köstlichkeiten und Bastelleien. Aber seht selbst und schaut mit mir und Twenty-Second of May noch einmal zurück. This was my 2012.



Im ersten Monat des Jahres war die Welt tief eingehüllt in Schnee und Eis, was meinen Liebsten und mich aber nicht davon abhalten konnte rauszugehen und durch den verschneiten Park zu spazieren oder einfach mal über den kleinen zugefrorenen Parksee zu schlittern. Außerdem wurde im Januar mein Blog 1 Jahr alt, was ich mit einem kleinen Give Away und einer Blogvorstellung für euch feierte.



Stand ich zu Beginn des Monats noch im Schnee, kämpften sich an den letzten Februartagen schon die ersten Weidenkätzchen und Schneeflöckchen hervor und reckten ihr kleinen Köpfe Richtung Sonne. Und ich konnte es kaum erwarten das es Frühling wurde...



Frühlingsmonat März erfreute mich mit den ersten Krokussen und Narzissen, der Osterhase hoppelte durch die Vorgärten und  ich kam das erste Mal mit den gehypten und inzwischen für die Bloggerwelt nicht mehr wegzudenkenden Masking Tapes in Berührung. Außerdem legte ich mir mein allererstes Journal zu.



Im April war es das erste Mal so warm das ich mit nackten Beinen draußen herumlaufen konnte und ich weiß noch genau wie ich dieses Gefühl genoss. Die Landschaft wurde immer bunter, Gänseblümchen blühten zwischen dem kräftigen Grün von Gras und ich verbrachte so viel Zeit wie möglich außerhalb meiner vier Wände. Ansonsten feierte mein Schatz seinen Geburtstag, ich ging jeden Tag zur Schule und es passierte nicht viel Außergewöhnliches. Liebste Neuzugänge in diesem Monat: Mit 13cm Absatz meine höchsten Schuhe überhaupt und Jonathan Safran Foers "Extrem Laut Und Unglaublich Nah".



Im Mai hatte ich mein 3Jähriges mit meinem allerliebsten Lieblingsmann. Ich versuchte mich langsam an den Prüfungsstoff zu machen, was mir allerdings nicht so ganz gelang. Ganz besonders mochte ich in diesem Monat: Kirschblüten, Beerenfarben, mein Buch "Backen mit Leila Lindholm", den Duft von Flieder und Butterblumen.


Absolutes Highlight im Juni war der Tag an dem ich meine Canon 550D bekam. Ansonsten war ich wohl die meiste Zeit damit beschäftigt mir meinen Prüfungsstoff in den Kopf zu prügeln, was mir manchmal ziemlich schwer fiel, angesichts der Tatsache das meine erste Spiegelreflex, langersehntes Objekt, in ihrer Tasche ruhte und es mir in den Fingern kitzelte sie auszuprobieren und die ersten Bilder damit zu schießen. Ihren ersten Auftritt hatte sie dann auf einem wunderschönen Kornfeld das übersät war mit blauen Kornblumen, und in das ich mich zusammen mit meinem neuen himmelblauen Kleid meines Lieblingslabels Mint&Berry kämpfte um ein paar Outfitsbilder zu machen.



Der Juli war wohl der ereignisreicheste Monat in diesem Jahr. Nachdem ich in den ersten Julitagen noch für meine mündiche und gleichzeitig letzte Prüfung lernte, konnte ich kurze Zeit später mein Zeugnis in den Händen halten und eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialassistentin (mein Grundstein für die Erzieherausbildung) vorweisen. Eine Woche später war ich dann auf der Hochzeit meines Zwillingbruders. Schon unglaublich zu sehen wie schnell die Zeit vergeht. Auf einmal ist der eigene Bruder verheiratet und gründet vielleicht in Zukunft eine richtige eigene Familie. Ich war jedenfalls sehr stolz auf mein Bruderherz. Das Ende dieses aufregenden Monats verlief dann wieder eher ruhig. Es war Sommer und ich konnte auf eine lange Reihe von Tagen blicken die ich ganz so gestalten konnte wie ich das wollte.


Sommermonat August genoss ich in vollen Zügen, denn ich hatte Sommerferien. Das hieß reichlich Zeit für lange Lesestunden auf der Wiese, baden, Eis essen und faulenzen. Mitte des Monats ging es für eine Woche in den Urlaub. Etwas planlos was ein bezahlbares Reiseziel anging, landeten mein Liebster und ich schließlich in der Mecklemburgischen Seenplatte in einem kleinen Ort an der Müritz. Dort schlemmten wir lecker Fisch, waren viel mit dem Fahrrad unterwegs und saßen Abends am See und lauschten dem Rauschen des Wassers.
Etwa in diesem Monat wurde es auch langsam spürbar, dass mein Blog sich etwas änderte. Ich postete zusehends immer mehr Rezepte und mit der Zeit auch die ersten DIY-Ideen, und entwickelte immer mehr den Stil, den der Blog heute ausmacht.



Im September entdeckte ich plötzlich wie schön der Herbst sein kann. Statt wie sonst jedes Jahr um den vergangen Sommer zu trauern verliebte ich mich in buntes Herbstlaub, Eicheln, und den Duft von nasser Erde. Das war auch nicht weiter schwer, denn im Gegensatz zum Vormonat verwöhnte uns der Oktober mit Sonne satt. Auch in meiner Küche tobte ich mich zum Thema Herbst aus, machte Apfelmus, buk Apfelkuchen und kleine Quarkblumen.



Im Oktober hegte ich meine neugefundene Herbstliebe weiter, war viel draußen in der Natur, genoss jeden einzelnen Sonnenstrahl und führte meinen neuen Hut aus. Außderm versuchte ich mich an meinem ersten Sweet Table, ein Projekt das leider gründlich in die Hose ging. Die Apfel-Cupcakes waren aber trotzdem köstlich.



Monat November, mein Geburtstagsmonat, verbucht als besonderes Highlight meiner Erinnerungen an dieses Jahr wohl das Silbermondkonzert in Leipzig, das ich zusammen mit meiner Schwester besuchte. Außerdem wechselte Mitte des Monats meine Haarfarbe von Blond zu Kupfer, leider nicht ganz so wie ich wollte, was ich dem Friseursalon auch immer noch etwas nachtrage. Erste Weihnachtsstimmung kam Ende November auf, als ich meinen ersten Adventskalender und den ersten Adventskranz überhaupt bastelte und hier auf dem Blog postete.



Der Dezember stand für mich ganz im Sinne von Weihnachten und war ausgefüllt mit vorweihnachtlichem Gewusel auf dem ein oder anderen Weihnachtsmarkt, Plätzchen backen während die Lieblingsweihnachtsmusik im Dauerlauf läuft, gemütlichen Lesestunden umgeben von Kerzenschein und Räucherkerzchenrauch, aber auch reichlich Stress weil ja einige liebe Menschen beschenkt werden wollten und ich nebenbei noch mit viel Liebe und Kraft meine Postreihe "Happy Christmas-Special" mit DIY´s und Rezepten für kleine weihnachtliche Leckereien füllte.

Am letzten Adventwochenende war ich das erste Mal in Nürnberg auf dem Christkindlmarkt und zum Heiligabend saß ich schließlich glücklich zusammen mit dem Liebsten und seiner Familie unter dem Weihnachtsbaum, bekam, oh Wunder, ein Galaxy S III in Rot geschenkt und genoss es einfach das der Stress endlich von den Schultern rutschte und ich mich ein paar Stunden zurücklehnen konnte.

Wie schon im letzten Post erwähnt waren die letzten Monate dieses Jahres nicht unbedingt leicht für mich und einiges ist passiert das ziemlich schlimm war für mich und so absolut nicht geplant war. All das habe ich aber in diesem Rückblick bewusst ausgeklammert, den erstens soll der Blog immer etwas Schönes für mich bleiben ( denn Sorgen gibt es im wahren Leben schon oft genug ), und zweitens ist mir manches davon auch einfach zu privat um es hier preiszugeben. Ich wollte trotzdem das ihr wisst das dieses Jahr nicht nur aus Friede Freude Eierkuchen für mich bestand, aber das gehört wohl zum Leben dazu.
Jetzt heißt es nach vorne zu schauen, neu zu beginnen und zu versuchen es besser zu machen. Wie gut das ich einen so besonderen Menschen an meiner Seite weiß.

Ich hoffe euch hat dieser Rückblick gefallen. Ich möchte euch hiermit noch einmal ein wunderbares Jahr 2013 wünschen und das es euch das bringt was ihr euch von ihm wünscht. Ich hoffe ihr bleibt dem Blog weiterhin so treu. Ich freue mich auf jedes einzelne Wort, jeden Kommentar und jede Mail von euch. In meinem Kopf spuken schon so viele Ideen für den Blog herum, welche alle nach und nach umgesetzt werden wollen. Ich bin so gespannt was dieses Jahr mit dem Blog passiert. Aber erst einmal wird er ja 2 Jahre alt...

Liebste Grüße, eure Sarah

Donnerstag, 3. Januar 2013

Vom Pläne schmieden, Vorsätze machen und Träume träumen.

10 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr seid alle gut und unfallfrei ins Neue Jahr gerutscht!? Ich hatte jedenfalls einen sehr schönen Abend mit sehr lieben Menschen, lecker Nudelsalat & Würstchen, selber gemachtem Pina Colada, Tischfeuerwerk, lachen, komischen Fotos, Sternengefunkel am Mitternachtshimmel, meinen geliebten Wunderkerzen und ein bisschen Pläne schmieden. Eigentlich sollte man ja nicht erst am Silvesterabend damit beginnen sich etwas vorzunehmen, aber irgendwie finde ich den Gedanken trotzdem ganz schön. Man schließt mit dem Jahr ab und beginnt von vorne. Gerade da 2012 für mich zuletzt nicht besonders gut gelaufen ist.


Deswegen gibt es heute zusammen mit ein paar Schnappschüssen vom Montag meine wichtigsten Vorsätze für das Neue Jahr, wobei ich an diese Liste eigentlich noch einige Dinge anhängen könnte. Vielleicht inspirieren sie ja den ein oder anderen von euch, oder ihr findet eigene Vorsätze darin wieder.


So im nächsten Post bekommt ihr dann auch noch meinen Jahresrückblick auf´s Auge gedrückt. Danach heißt es dann vorwärst schauen und die gemachten Pläne umsetzten. Was sind eigentlich eure für´s Neue Jahr?
Liebste Grüße, eure Sarah
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