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Montag, 24. August 2015

Der perfekte Sommerdrink: Himbeer-Smoothie mit geeisten Blaubeeren

3 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben! Ich hoffe ihr seid gut in die neue Woche gestartet?! Eigentlich sollte dieser Post ja schon am Sonntag in eurer Blogroll erscheinen. Allerdings hatte ich ein so schönes und sonniges Wochenende, dass ich einfach nicht dazu kam die Bilder zu bearbeiten und ein paar nette Zeilen für euch zu tippen. Und da ich so etwas lieber richtig mache als nur einen lieblos in der Eile schnell fertig gemachten Post zu veröffentlichen, kommt er eben heute und versüßt euch hoffentlich diesen Montag. Mit diesem leckeren Smoothie habt ihr quasi den Sommer im Glas. Er ist so fruchtig und erfrischend das ich ihn am liebsten jeden Tag trinken würde.

Sonntag, 9. August 2015

Milchmädchen-Eis durchzogen mit Blaubeeren & knusprigen Cookies

8 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, für mich gab es die letzten Tage nichts Schöneres, als vor der Unendlichkeit des vor mir liegenden Wassers die Seele baumeln zu lassen, die warme Sonne auf meiner Haut zu spüren und Eiskaffee schlürfend den im Wasser planschenden Kindern zu lauschen. Der Cospudner See bei Leipzig ist zwar nicht so groß und unendlich wie die Ostsee, lockte uns aber mit seinem beinahe kristallklaren Wasser und einer herrlich entspannten Stimmung an seinen Sandstrand, den wir täglich nicht vor 20 Uhr verließen.
Wie auch immer ihr diese herrlichen Sommertage auch verbringt, sie mit einem zu Eis versüßen ist, wie ich finde, immer eine ziemlich gute Idee.


Das Rezept für dieses süße Eisträumchen stammt ich aus der aktuellen "Lecker Bakery", allerdings wurden bei mir aus dem Lakritz sommerliche Blaubeeren und das Erdbeerpürree habe ich auch weggelassen.
Es war wirklich gar nicht so einfach bei über 30 Grad, das Ganze für die Bilder schön herzurichten und zu fotografieren, deswegen habe ich auch den Blaustich erst bemerkt, als das Eis schon verputzt und die Bilder auf dem Laptop waren. Ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen.
Und jetzt bekommt ihr noch schnell das Rezept, damit ihr euch dieses Eis ganz schnell selber zaubern und anschließend in der Sonne genießen könnt.  Wie verbringt ihr eigentlich diese Sommertage am liebsten?!


Rezept 
für Milchmädchen-Eis mit Blaubeeren und Cookies 
(für ca. 6 Portionen)

1 Dose gezuckerte Kondensmilch (à 400 g), z.b.: "Milchmädchen"
200 g Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif
50 g Schokocookies
100 g Blaubeeren

1. Die Kondensmilch mit dem Rührbesen des Rührgeräts ca. 4 Minuten aufschlagen. Dann die Sahne steif schlagen und dabei das Sahnesteif einrieseln lassen.

2. Die Blaubeeren mit dem Pürierstab nur wenige Sekunden pürieren oder einfach mit einer Gabel leicht andrücken. Die Cookies zerkrümmeln.

3. Die Sahne in zwei Portionen unter die Kondensmilch heben. Danach die Cookies, zuletzt die Blaubeeren nur so unterheben, dass ein Swirl im Eis ensteht.

4. Die Masse in eine Form geben und md mindestens 6 Stunden, besser über Nacht einfrieren. Beim Anrichten mit einigen Blaubeeren und ein paar Cookies-Krümmeln garnieren und genießen!

Den schönsten Sonntag wünsche ich euch! Liebst, Sarah

Dienstag, 17. März 2015

Milchreistörtchen mit knusprigen Zimt-Zwiebackboden & in Rum marinierten Blaubeeren

12 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, ohje, es ist leider viel zu viel Zeit vergangen seit meinem letzten Post. Ich hoffe ihr seid mir nicht böse deswegen. 
Mein Praktikum in einem Mutter-Kind Haus hat mich den ganzen Februar über sehr bei Atem gehalten und sowohl körperlich als auch emotional stark gefordert. Ich möchte jetzt nicht auf Details eingehen, aber das war keine leichte Zeit für mich und ich bin mehr als froh sie hinter mir gelassen zu haben.
Seit fast 2 Wochen beutelt mich nun eine schlimme Erkältung und obwohl ich vorher mitten im Abgabestress meiner Praktikumsarbeit diesen Post vorbereitet hatte, musste er bis heute auf seine Veröffentlichung warten. Während ich mich also nun immer noch wackelig zwischen Couch und Bett hin und her bewege und versuche mich auszukurieren, bekommt ihr dieses köstliche Milchreistörtchen serviert.



Rezept für Milchreistörtchen mit knusprigen Zimt-Zwiebackboden & in Rum marinierten Blaubeeren

150 g Blaubeeren
20 ml Rum
1 Pck. Vanillezucker

150 g Milchreis
600 ml Milch
1/2 Vanilleschote
Salz
110 g Zucker
3 Blätter weiße Gelantine
1 TL geriebene Zitronenschale
100 g Zwieback, fein zerbröselt
1/2 TL Zimt
70 g weiche Butter
Öl zum Einfetten der Form
200 ml Schlagsahne
Baisers


Zuerst die Blaubeeren waschen, abtropfen lassen und mit dem Rum und 1 Pck. Vanillezucker marinieren, 2-3 Stunden ziehen lassen.

Anschließend die Vanilleschote längs halbieren und das Mark heraus kratzen. Milch, Schote und Mark aufkochen, den Milchreis und eine Prise Salz dazu geben und offen, bei milder Hitze, unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten aufquellen lassen. Danach die Vanilleschote herausnehmen und den Zucker unter den Milchreis rühren.



Jetzt die Gelantine 5 Minuten in kaltem Wasser aufweichen. Den Milchreis vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelantine, sowie die Zitronenschale unterrühren. Anschließend den Milchreis unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen. 

Die Zwiebackbrösel mit Zimt und Butter verkneten, die Kuchenform (18cm Durchmesser) einölen und den Zwiebackteig in die Form geben, sowie gut andrücken und kalt stellen.

Danach die Schlagsahne steif schlagen und unter den abgekühlten Milchreis heben. Den fertigen Milchreis in die Form geben, glatt streichen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Zum Schluss die Torte aus der Form holen und die marinierten Blaubeeren und die Baisers darauf anrichten.



Zum Schluss kann ich aber auch noch von etwas Schönem berichten: Zu Ostern werde ich mich das erste Mal in einen Flieger setzen. Und wisst ihr wo es hin geht? Nach Madrid, Yeaahhh!!! Endlich wird mein Traum wahr. Ich kann es kaum erwarten unter der warmen spanischen Sonne durch Madrids schöne Straßen zu wandeln, durch den Retiro zu spazieren und den weißblauen Frühlingshimmel durch das Dach des Palacio de Christal zu betrachten.
Ich muss zugeben vor dem Flug zittern mir schon etwas die Knie, allerdings bin ich auch sehr gespannt wie sich das anfühlen wird. Hach ich freue mich so!!!
So und jetzt verschwinde ich zusammen mit meinem Madrid Reiseführer und einer Tasse Tee wieder in meinem Bett.
Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Frühlingswoche!
Liebst, eure Sarah

Sonntag, 25. Januar 2015

Warm aus dem Ofen, Schwups rein in den Mund! - Blaubeer-Vanille-Donuts

9 Liebesnoten
Hallöchen ihr lieben Zuckerschnuten, unglaublich aber wahr, es sind schon wieder 25 Tage von 2015 verstrichen. 25 Tage an denen ich viel gearbeitet habe, mir aber auch Augenblicke der Entspannung gönnte (Achtung Vorsätze für 2015!): Magazine blättern und dabei ganz viel Inspiration sammeln, Sport (na gut, soviel jetzt noch nicht..), Beautytime (gestern war ich beim Friseur, nächste Woche habe ich einen Kosmetiktermin), den Kleiderschrank aussortieren (Ordnung kann so gut tun!) und mit wenigen aber dafür besonderen Teilen füllen (fast noch besser!), Spazieren gehen und Filme schauen mit dem Liebsten. Zeit nun endlich auch den Blog mit neuem & schönen Inhalt zu füllen. Für euch gibt es zum ersten Kaffeekränzchen des Jahres saftig, süße Kringel gefüllt mit den süßesten blauen Früchtchen - also wie gemacht für alle Leckermäulchen unter euch.


Rezept für Blaubeer-Vanille-Donuts (12 Stück)

30 g Butter + etwas zum Einfetten der Form
70 g Blaubeeren
1 Vanilleschote
1 Zitrone
220 g Mehl
150 g brauner Zucker
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 TL Salz
175 g Sahne
2 Eier

Puderzucker

Den Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und dann die Butter in einem Topf zerlassen. Anschließend abkühlen lassen. Das Donutblech mit etwas Butter einfetten. Die Blaubeeren waschen und dann vorsichtig trocken tupfen. Danach die Vanilleschote auskratzen, die Zitrone halbieren und den Saft auspressen. Das Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt, Vanillemark, Salz, Sahne, 1 EL Zitronensaft, die abgekühlte Butter und die Eier in eine große Schüssel geben und mit dem Rührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Dann die Beeren vorsichtig unterheben und den Teig in die Donutförmchen geben- Darauf achten das die Blaubeeren gleichmäßig verteilt sind. Die Donuts ca. 9 Minuten backen und anschließend 30 Minuten abkühlen lassen. Danach aus der Form nehmen. 
Entweder ihr bestäubt sie nun einfach mit etwas Puderzucker oder ihr verziert sie mit der Glasur. Dafür das Eiweiß verquirlen, 140g Puderzucker dazusieben und gut verrühren.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Adventskalendertürchen 23 - Eierpunsch mit Zimtsahne und Lebkuchenbröseln

5 Liebesnoten
Ho ho ho, nicht mehr lang, dann ist Weihnachten ihr Lieben!
Ich habe lange überlegt wie ich das 23. Türchen von "Blogging under the misteltoe" am besten füllen könnte. Ein Tag vor Weihnachten sind im besten Falle alle Geschenke hübsch verpackt, die Weihnachtsdeko und das Festessen steht und eigentlich möchte man sich jetzt nur noch zurücklehnen, das Glitzern der Weihnachtsbaumbeleuchtung auf den Weihnachtskugeln genießen und einfach mal nichts tun. Aus diesem Grund habe ich mir für heute auch ein schnelles, aber nicht weniger köstliches Rezept für diesen Eierpunsch ausgedacht. Damit lassen sich ganz wunderbar die letzten Stunden bis zur großen Bescherung verbringen.


Rezept für Eierpunsch mit Zimtsahne und Lebkuchenbröseln ( 2 Gläser)

350 ml Eierlikör
250 ml Weißwein
250 ml Orangensaft
150 g Schlagsahne
1 Pck. Vanillezucker
Zimt
Lebkuchen Plätzchen ( Rezept gibt es zB. hier )

Eierlikör, Weißwein und Orangensaft in einen Topf geben und langsam erhitzen. Währendessen die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Den Eierpunsch in die Gläser geben. Die Sahne mit einer Spritztülle darauf geben und nach Belieben mit dem Zimt bestreuen. Ein Lebkuchen Plätzchen zerbröseln und auf die Sahne geben. Toll sieht es auch aus, wenn man ein Plätzchen oben auf das Glas steckt. 

Wer gerade keine Lebkuchen parat hat, nimmt einfach ein paar andere Weihnachtsplätzchen und bröselt diese auf den Punsch. Und wenn ihr gar keine Plätzchen gebacken habt, ist das auch nicht weiter schlimm, ohne schmeckt es auch ganz wunderbar!

Gestern öffnete sich das Türchen übrigens bei Vivien und morgen hat die hübsche Miriam die Ehre diesen schönen Adventskalender zu beschließen.



Mit diesem Post möchte ich mich nun auch für dieses Jahr von euch verabschieden. 
Ich wünsche euch ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen grandiosen Start ins Neue Jahr!
Wir sehen uns dann 2015! Ich freue mich riesig auf ein neues Bloggerjahr mit euch!

Liebst, eure Sarah

Montag, 15. Dezember 2014

Weihnachtliche Lebkuchen-Krapfen mit Cranberry-Zimt-Füllung

9 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben!
Ich kann mich noch gut erinnern wie ich als 9 Jähriges Mädchen zu Fasching in unserer alten Turnhalle stand. Ich trug ein goldfarbenes Prinzessinnenkleid. Auf dem Hallenboden verstreut lagen Konfetti und Luftschlangen und aus einem Lautsprecher dröhnte laute Musik. Auf einem langen Tisch an der Seite der Halle stand ein riesiges Tablett mit den köstlichsten mit Marmelade gefüllten Pfannkuchen (so hießen sie bei uns, ihr konnt auch Berliner oder Krapfen sagen). Mein Zwillingsbruder, als König mit blauem wallenden Umhang und einer mit Plastikedelsteinen besetzten Krone verkleidet, an meiner Seite. Er mochte die Pfannkuchen nicht so sehr wie ich, deswegen durfte ich seinen gleich mit essen, als eine Lehrerin mit dem Tablett herum ging und die Pfannkuchen verteilte.


Die Begeisterung für diese süßen Gebäckstücke ist bis heute nicht gewischen. So weihnachtlich wie in meinem heutigen Rezept aß ich sie allerdings noch nie. Und auch ans selber backen habe ich mich zum ersten Mal gewagt. Ich finde dafür sind sie ziemlich lecker geworden.
So nun wäre auch geklärt warum ich euch so kurz vor Weihnachten von meinen kindlichen Faschingserinnerungen erzähle.
Inspirationsgeberin für diese Köstlichkeiten war übrigens die wunderbare Jeanny mit diesem Rezept, das ich leicht abgewandelt habe.

Für die Cranberry-Konfitüre
(für 2 Gläser)

500g Cranberrys (frisch oder TK)
125ml Orangensaft
250g Gelierzucker
1/2 Vanilleschote
1 TL Zimt

Zuerst die Cranberrys waschen, abtropfen lassen und dann grob hacken. Inzwischen den Orangensaft in einem Topf geben, bis auf die Hälfte einkochen und dann abkühlen lassen. Zusammen mit dem Orangensaft,  dem ausgekratzten Vanillemark, Zimt und dem Zucker unter Rühren aufkochen und dann 4 Minuten unter Rühren weiterkochen lassen. Die Marmelade in zuvor heiß ausgespülte Gläser füllen. Diese gut verschließen und 5 Minuten auf den Deckel stellen. Danach wieder umdrehen und auskühlen lassen.

 

Für die Krapfen

250 ml Buttermilch (zimmerwarm)
60 g Zucker
1 Pck Trockenhefe
60 ml warmes Wasser
700 g Mehl
2 1/2 TL Lebkuchengewürz
100 g geschmolzene Butter
3 Eier (verquirlt)
1 Prise Salz

1 Liter Sonnenblumenöl
Zucker zum Wälzen

Die Buttermilch mit Zucker, Trockenhefe und Wasser vermengen und etwa 10 Minuten gehen lassen. Danach das Mehl, die abgekühlte, geschmolzene Butter, Lebkuchengewürz, Eier und Salz dazugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts, oder den Händen so lange verkneten bis der Teig schön geschmeidig ist. Wenn der Teig zu klebrig ist, gebt noch etwas Mehl dazu.

Den fertigen Teig zu einer Kugel formen und in einer leicht eingeölten Schüssel, abgedeckt an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich danach fast verdoppelt haben.

Danach den Teig 1cm dick ausrollen und mit einer runden Ausstechform oder einem Glas ausstechen, auf Backpapier legen, mit einem Küchentuch abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Teigreste könnt ihr immer wieder zusammen nehmen und ausrollen, bis kein Teig mehr übrig ist.

Jetzt in einem Topf das gesamte Öl auf 175 Grad erhitzen. Die Temperatur mit einem Thermometer kontrollieren. Wer das nicht hat, nimmt den Stiel eines Holzlöffels - steigen kleine Bläschen an dem Stiel hoch ist die Temperatur richtig.
Dann 1-2 Krapfenrohlinge in das Öl gleiten lassen. Ist die Unterseite gut durchgebräunt, den Krapfen wenden und ebenfalls gut durchbräunen lassen. Dann vorsichtig aus dem Fett fischen und kurz auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Danach im Zucker wälzen. Mithilfe einer Spritztülle könnt ihr nun die Cranbeery-Marmelade in die Krapfen füllen. 


Zu meinem Bedauern sind die Bilder ein wenig unscharf geworden, weil ich nach dem Backen gerade mal 30 Minuten Zeit hatte um mein Fotoset aufzubauen und die Bilder zu machen bevor es dunkel wurde. Ich hoffe ich konnte euch trotzdem ein wenig Lust auf dieses wunderbar süße, weihnachtliche Gebäck machen. Es müssen ja auch nicht immer Plätzchen sein, oder?

Ich wünsche euch noch ein paar wunderschöne Adventstage. Weihnachten rückt ja nun immer näher. Glücklicherweise kann ich dieses Jahr behaupten, das mir der Gedanke daran keinerlei Stress mehr bereitet. Bereits seit einigen Tagen habe ich fast alle Geschenke zusammen, nur ein paar Kleinigkeiten befinden sich noch auf dem Weg zu mir, da ich viel im Internet bestellt habe. Hach ist das schön. So konnte ich gestern ganz genüsslich über den Leipziger Weihnachtsmarkt schlendern, gebrannte Mandeln und Zimtschaumküsse naschen und den ein oder anderen Glühwein trinken.

Liebst, eure Sarah

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Weihnachtsstimmung macht sich breit. Rezept für süße Zimtsterntaler und ein Blogger-Adventskalender.

6 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet alle einen schönen 1.Advent? Auch wenn ich noch nicht wirklich in Weihnachtsstimmung bin, habe ich das vergangene Wochenende sehr genossen und versuche seitdem alles um ein bisschen Christmas Feelings aufkommen zu lassen. Es wird einem ja gerade auch nicht sehr schwer gemacht. Überall leuchten Lichter in den Fenstern, der Duft von Glühwein, Gewürzen und Plätzchen weht durch die Straßen und gestern Nacht hat es doch tatsächlich zum ersten Mal geschneit.
Also habe ich die Lieblings-Weihnachts-CD angeschmissen und fleißig die ersten Plätzchen gebacken. Und damit ein bisschen von dem Lichterfunkeln und Weihnachtsduft nun auch auf meinem Blog einziehen, habe ich euch diese köstlichen Zimtsterntaler mitgebracht. 


Zimtsterntaler

(ca. 55 Stück)

3 Eiweiß
1 Prise Salz
300 g Puderzucker
300 g gemahlene Mandeln
1 TL Zimt
3 EL Kirschkonfitüre

Frischhaltefolie

Zwei Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und dann 200g gesiebten Puderzucker nach und nach unter ständigem weiterrühren dazugeben. Die Mandeln und den Zimt vorsichtig unter die Eischneemasse heben. Den entstandenen Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Den Teig anschließend ausrollen. Das geht ambesten, wenn ihr euch immer kleine Portionen vom Teig abtrennt und diesen dann zwischen Frischhaltefolie legt und dann ausrollt. Zimtsternteig ist sehr klebrig, auf diese Weise dürfet ihr aber keine Probleme haben. Nach und nach etwa 110 Sterne ausstechen, die genaue Anzahl hängt natürlich von der Größe eure Ausstechformen ab. Wichtig ist das ihr immer ein Sternenpaar ausstecht.

Den Backofen auf 150 Grad Ober-und Unterhitze (130 Grad Umluft) vorheizen. Nun das dritte Eiweiß zusammen mit dem restlichen Puderzucker in eine Schüssel geben und so lange verrühren bis daraus eine sirupartige Eischneemasse entstanden ist. Die Hälfte der Sterne gleichmäßig damit bestreichen, bei mir funktionierte das ganz gut mit einem kleinen Teelöffel.

Danach alle Sterne 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Herausnehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dann die Kirschkonfitüre durch ein Sieb streichen. Die andere Hälfte der Sterne damit bestreichen und jeweils einen weißen Stern darauf setzen und leicht andrücken.


Zum Schluss habe ich noch eine kleine Neugigkeit für euch: Online kursieren ja so einige schöne Blogger-Adventskalender und ich bin dieses Jahr auch bei einem dabei. Ich freue mich schon sehr darauf am 23. Dezember das vorletzte Türchen hier öffnen zu dürfen. Seid gespannt - ich habe mir was Feines ausgedacht!
Heute verlost Mirela übrigens das tolle Kochbuch "Vegetarisch basischgut für jeden Tag" und morgen öffnet sich das 5. Türchen für Assata von neulich-im-leben.blogspot.de. Hier seht ihr noch einmal alle Teilnehmer.


Wie sieht´s bei euch aus, seid ihr schon in Weihnachtsstimmung, oder hängt ihr auch noch im Herbst fest?
Ich wünsche euch jedenfalls einen wunderschönen zweiten Advent!
Liebst, eure Sarah

Sonntag, 23. November 2014

Zuckersüßes Seelenfutter: Zimtschnecken {#Novemberglueck - Mehr Schönes im November!}

6 Liebesnoten
Hallo Ihr Lieben,  ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber der Monat November ist mir ein Graus. Irgendwie kann ich an jedem Monat etwas Gutes finden, bei diesem Einen fällt mir das allerdings eher schwer. Wenn draußen wochenlang alles grau und nass ist, der goldene Herbst sich langsam verabschiedet und Weihnachten noch auf sich warten lässt, möchte ich mich am liebsten ganz tief zwischen hohen Kissenbergen verstecken.

Vor kurzem bin ich dann auf die tolle Aktion auf Kathastrophal.de aufmerksam geworden und habe mich extrem angesprochen gefühlt. Die liebe Katha hat sich nämlich diesen Monat auf die Suche nach ein bisschen Novemberglück gemacht und in ihrem Post jede Menge schöne Dinge und Momente zusammengetragen die sie so glücklich machen. Das muss doch zu schaffen sein, dachte ich mir und nach dem ich ein wenig darüber nachgedacht hatte, sind mir einige Glücklichmacher eingefallen. Dazu gehört auch mein heutiges Rezept.


Ob Zimtschnecken, Zimtseife, Zimtschokolade, Zimtstangen oder Zimtstreusel auf einem Stück Apfelkuchen - ich liebe Zimt! Sobald sich draußen die ersten Blätter bunt färben beginnt für mich die Zeit in der ich nicht mehr ohne kann. Als ich dann in München einpaar wunderbare Zimtschnecken in der Zimtschneckenfabrik erstand war mein Ehrgeiz bald geweckt - ich eröffne meine eigene Zimtschneckenfabrik! Beim Hefeteig kneten, ausrollen, backen und naschen der frisch gebackenen noch lauwarmen Köstlichkeiten sind die Novemberblues schnell wie weggeblasen.



Zimtschnecken

500 g Dinkelmehl
1 Prise Salz
250ml lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
1 Ei
125 g Zucker
125 g weiche Butter
1/2 TL gemahlener Kardamom
1 EL Zimt

Das Mehl, 50 g Zucker, Kardamom und Salz in einer Schüssel vermischen.
Die Hefe in der Milch auflösen und über die Mehlmischung gießen. Das Ei und 100 g Butter dazu geben und mit dem Rührgerät zu einem klebrigen Teig verrühren. Bei Bedarf mit der Hand fertig kneten. Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und die Schüssel an einen warmen Ort stellen, damit der Teig 45 Minuten gehen kann.

Inzwischen 75 g Zucker und den Zimt vermischen.

Den Teig mit bemehlten Händen gut durchkneten, bis er elastisch und kaum noch klebrig ist. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen.

Mit der restlichen Butter bepinseln und dann mit dem Zimtzucker bestreuen. Dabei etwa 2 EL übrig lassen, damit werden dann später die Zimtschnecken bestreut.

Den ausgerollten Teig nun von der langen Seite her aufrollen und dann etwa 2cm bereite Stücke abschneiden. Diese auf ein Backblech legen und leicht flachdrücken. Mit dem restlichen Zimtzucker bestreuen und nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Den Ofen vorheizen (175 Grad/Ober-u.Unterhitze) und die Zimtschnecken anschließend 12-15 Minuten backen.



 Noch mehr Novemberglück ist für mich:

* Abends nach Hause kommen und im ganzen Wohnzimmer Kerzen anzünden, die Heizung aufdrehen bis es schön muckelig warm ist und mich auf mein Sofa kuscheln. Mit einer weichen Decke, vielen Kissen und einem guten Buch versteht sich.

* Mehr Gutes für mich tun! Das habe ich mir fest vorgenommen. Ich will es mir so richtig gut gehen lassen. Ein Termin beim Kosmetikstudio steht auf dem Plan und ich wünsche mir eine Thai Öl-Massage bei der ich mal wieder so richtig entspannen kann.

*Mein Geburtstag am 16. November. Ich war gemeinsam mit dem Lieblingsmann und meiner Schwester in Leipzig und habe dort einen wunderschönen Tag verbracht. Gestern wurde dann noch mal mit Familie und Freunden zuhause gefeiert und mein Bratapfeltörtchen von Törtchenzeit.de war der Star auf der Kaffeetafel.

*Etwas Weihnachtsstimmung zaubern: die ersten Plätzchen backen, Orangen, Mandarinen und Nüsse naschen, das liebste Weihnachtsalbum hören und mich auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken für die Liebsten machen.

*Ins Kino gehen und Zuhause mit Freunden einen gemütlichen DVD-Abend machen. Und vorher wird gemeinsam etwas Leckeres gekocht.


Wie ist es denn bei euch? Mögt ihr den November oder freundet ihr euch auch nur schwerlich mit ihm an? Was ist euer Novemberglück?

Liebste Grüße, Sarah

Dienstag, 21. Oktober 2014

Let the sunshine in-mit dem Rezept für einen köstlichen Schoko-Orangenkuchen mit kandierten Papayastücken und den tollen Produkten von nu3 {Give Away!}

4 Liebesnoten
Hallo ihr süßen Zuckerschnuten, heute heißt es bye bye Herbstblues denn es gibt mal wieder etwas ganz Besonderes für euch. Ich habe nämlich nicht nur das Rezept für einen oberleckeren Schoko-Orangenkuchen im Gepäck, sondern möchte euch auch einen tollen Shop vorstellen. Ach und ein kleines Give Away gibt es am Ende des Posts auch noch, dazu aber später mehr. Und da es heute auch ein bisschen ausführlicher wird, macht euch doch schnell eine Tasse Tee, Kaffee oder was euch sonst so beliebt und macht es euch richtig schön gemütlich.


Wer mag darf sich auch gerne ein Stück von meinem Schoko-Orangenkuchen nehmen. Ich sag euch der kann was! Was mich dazu inspiriert hat? Es ist erst ein paar Tage her, da hatte ich eine E-Mail von der lieben Kirsten aus Berlin in meinem Postfach. Kirsten arbeitet im Marketingbereich von nu3 und hatte nicht nur einen Survival Guide gegen kalte, graue Herbsttage und tropfende Schniefnasen mit dabei, sondern machte mir auch den Vorschlag meine Lieblingsprodukte aus dem Shop einfach mal selbst zu testen. Nichts lieber als das.

Sonntag, 21. September 2014

Mhmmmm... kleine Keksdoppeldecker mit selbstgemachter Dulce de Leche. Und ein regennasser Sonntag ist gerettet.

2 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, schauen wir mal zurück zum letzten Wochenende: Draußen vor der Türe herbstelt es gerade ganz gewaltig. Es regnet pausenlos und der Wind pustet mir bunte Blätter auf den Balkon. Es ist kaum richtig hell geworden und so habe ich das Wochenende über wenig Lust verspürt ein paar Schritte nach draußen zu machen. Einmal musste es dann aber doch sein. Schließlich brauchte ich noch die ein oder andere Zutat für mein sonntägliches Backvergnügen. Also rein in den Regenmantel und die Gummistiefel übergestreift und los geht es von einer Pfütze zur nächsten hüpfend bis zum nächsten Supermarkt.


Allein das backen dieser süßen kleinen Dinger war dann aber ein Genuss für die Sinne.Während mir der Duft von frisch gemahlenen Walnüssen, Butter und Rum um die Nasen wehen und die wundervolle Stimme von Jacqueline Govaert "Going Back Home" säuselt, knete ich vor mich hin und vergesse beinahe alles um mich herum.

Sonntag, 29. Juni 2014

Selbstgemachter Schokoladenpudding mit frischen Erdbeeren und Mascarpone-Sahnehäubchen-mhmmmm!

7 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, lange lange liegt mein letzter Post nun zurück. Der Mai ist an mir vorrüber gezogen und ich habe ihn kaum wahrgenommen, und auch der Juni sagt bald Auf Wiedersehen! Umso mehr freue ich mich, dass ihr mich scheinbar noch nicht alle verlassen und tapfer auf den nächsten Post gewartet habt. Leider ist der ganze Wahnsinn noch nicht ganz überstanden und ich melde mich heute nur für ein kleines (aber süßes!!!) Lebenszeichen zurück. Die Sichtstunde im Kindergarten habe ich nach einer Kehlkopfentzündung vorletzte Woche endlich hinter mich gebracht, doch warten immer noch seitenweise ungeschriebene Praktikumsaufgaben auf mich. Und auch die letzten Bilder für "Kölln" müssen gemacht werden.


Nichtsdestotrotz, oder gerade deswegen habe ich letztes Wochenende kräftig auf das Bremspedal getreten. Etwas Ruhe musste her, ein bisschen durch die Stadt schlendern am Samstag, eine große Runde um den Parkteich drehen am Sonntag und endlich mal wieder ganz entspannt einen Blogpost planen, in der Küche werkeln, einfach nur weil ich das möchte und nicht weil ich muss. Hach war das schön. Heraus gekommen dabei ist ein kleines Träumchen aus Schokoladenpudding, Erdbeeren und Mascarpone-Sahnehäubchen, hübsch angerichtet im Glas.

Freitag, 16. Mai 2014

Fluffig luftiger Quarkteig bäckt im Ofen zu Süßen Blüten.

9 Liebesnoten
Hallo meine Lieben, heute soll es schon weiter gehen mit dem nächsten Rezept aus meiner Müsli-Küche. Diese Süßen Blüten habe ich bereits am vergangenen Sonntag gebacken und am liebsten hätte ich sie euch auch schon viel eher gezeigt. Aber da die nächsten Tage nochmal besonders stressig werden (ich bekomme Besuch in der Kita von einem Lehrer aus meiner Schule und werde benotet...Hiiiiilllffffeeee!), dachte ich, ich heb mir diesen Post lieber noch ein bisschen auf, damit die Wartezeit bis zum Nächsten nicht wieder ganz so lange wird.
Bevor ihr aber das Rezept für die Süßen Blüten bekommt und dann hoffentlich gleich fleißig mit backen loslegt, möchte ich euch noch sagen wie glücklich ihr mich mit eurem lieben Feedback zu meinem kleinen "Nebenjob" gemacht habt. Es ist wirklich toll, zu lesen wie sehr ihr euch mit mir freut und wie verständnisvoll ihr damit umgeht, das ich gerade nicht so viel Zeit zum bloggen habe.


Diese Blüten sind übrigens wie gemacht für einen Morgen an dem ihr nicht viel Zeit zum Frühstücken habt. Am Abend zuvor gebacken, gibt es wohl kaum etwas schöneres als sich früh Morgens einfach eins dieser leckeren Dinger zu schnappen und ganz genüsslich, ohne Stress und Aufwand schmecken zu lassen. Denn der Belag ist ja schon drauf und die Blumenform machts doppelt lecker.

Freitag, 9. Mai 2014

Süßer, frühlingsleichter Honigmelonensalat mit einem Hauch Karibik. Und die Antwort auf die Frage: "Wo steckt die bloß?"

11 Liebesnoten
Hallo meine Lieben, ich hoffe ihr seid alle schön in den Mai getanzt!? Ich hatte ja leider bisher noch nicht ganz so viel vom Wonnemonat Mai. Warum?Wieso?Weshalb? Davon möchte ich euch heute ein bisschen mehr erzählen. Es war noch alles garnicht so richtig spruchreif, als ich hier auf dem Blog  kurz erwähnt hatte, das mich eine bekannte Werbefirma aus Hamburg angeschrieben und gefragt hat, ob ich für einen ihrer Kunden einige Rezepte fotografieren möchte. Obwohl ich schon etwas unsicher war, ob ich das neben der Ausbildung wirklich schaffe, habe ich schließlich zugesagt und inzwischen bin ich mittendrin. Schwappe hin und her zwischen Alltagsstress und dem kochen/backen/anrichten und fotografieren der über 50 Rezepte für "Kölln", die später auf deren spanischen Website und teilweise auch auf den Packungsrückseiten zu sehen sein werden (hier der Link für die deutsche Seite, wer mit der Marke nichts anzufangen weiß).


So etwas machen zu dürfen, macht mich schon wahnsinnig stolz, denn wer weiß wo das vielleicht irgendwann mal hinführt. Trotzallem ist es aber auch unglaublich viel Arbeit und es kam die letzen Tage bereits häufiger vor, das ich schon völlig platt von der Arbeit kam (denn gerade habe ich ungünstigerweise auch noch mein erstes wichtges Praktikum) und innerlich diese ganzen Müsli´s und Haferflocken einwenig verflucht habe. 

Mittwoch, 9. April 2014

What is in your egg? (Süße Idee für´s Osternest)

11 Liebesnoten
Hallo  meine Lieben!
Ganz ehrlich, ich liebe, liebe, liebe Kinder-Überraschungseier und ziehe diese in der Regel teurer Schokolade vor. Schenkt mir zu Ostern, Nikolaus, Geburtstag ect. ein Ü-Ei und ich bin glücklich. Der ganze andere Süßkram den man zu solchen Anlässen meinstens geschenkt bekommt, kann mir dann gerne gestohlen bleiben. Leider sind die süßen Eier aber auch nicht mehr so ganz günstig und der Inhalt lässt auch immer mehr zu Wünschen übrig. Deswegen war ich vor Kurzem auch mehr als happy als ich auf dem schönen Blog von Joanna auf die grandiose Idee stieß, Schokoeier selbst herzustellen. Das es solche Silikonformen gibt, war mir nämlich garnicht bewusst.


So wurde also die entsprechende Form geordert und schon konnte ich fleißig Schoko-Ostereier herstellen. Erstmal versuchsweise nur für mich selbst, aber in den nächsten Tagen werde ich bestimmt noch einige für die Osternester meiner Lieben machen. Denn obwohl ich wirklich nur die günstigste Schokolade, die ich finden konnte, verwendet habe, sind die Dinger sooo lecker, das ich sie fast schon während dem Fotografieren aufgeschnappert hätte. Dafür sind sie dann aber doch ein bisschen groß.

Das braucht ihr dazu:
- eine Silikon-Ei-Form (gibts hier)
- etwas Sonnenblumenöl
- 300-400g Vollmilchschokolade
- evtl. Einweghandschuhe damit es keine Tappser
auf den fertigen Eierhälten gibt

Und so gehts: Zuerst die Schokolade im Wasserbad schmelzen und in der Zwischenzeit die Silikonform mit etwas Sonnenblumenöl einfetten. So bekommt euer Schokoei am Ende eine schöne glänzende Oberfläche. Nun die geschmolzene Schokolade (etwa je 1-2 TL) in die Vertiefungen der Form geben und durch sanftes hin und her bewegen darin verteilen, sodass überall eine dünne Schicht Schokolade anliegt. Zur Not könnt ihr auch einfach mit einem Löffel nachhelfen und die Schokolade so verstreichen. Anschließend die Form für ca. 10 Minuten ins Tiefkühlfach stellen. Das Ganze wiederholt ihr nur 3-4mal. Also Form wieder aus dem Tiefkühler holen, Schokolade in den Vertiefungen verteilen und wieder ab ins Tiefkühlfach damit. Danach könnt ihr die Hälften vorsichtig aus der Form stülpen, das geht ganz einfach.


Jetzt geht es natürlich noch darum die Eier noch zu befüllen. Ich hab beispielsweise kleine Zettel mit Ostergrüßen beschriftet bzw. mit Dymoettiketten beklebt. Das sieht super schick aus. Ihr könnt natürlich auch andere Kleinigkeiten in die Eier legen, das kommt ganz auf eure Kreativität und natürlich die beschenkte Person an.

Zum Schluss muss das Ei noch verschlossen werden. Dazu die Ränder mit etwas flüssiger Schokolade einstreichen und die Hälften aufeinander setzen. (Mein Ei auf dem Bild ist noch nicht verschlossen, also so soll es eigentlich nicht aussehen.) Mit einer großen Schleife verziert sieht so ein Schokoei besonders hübsch aus. Aber Achtung: Die Eier müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

So, das wars auch schon. Garnicht so schwer oder? Und Schokoverrückte wie ich werden sich sicher sehr darüber freuen.
Liebste Grüße, Sarah

P.S.: Bitte entschuldigt die langen Pausen zwischen den einzelnen Posts. Das bloggen passt momentan leider einfach nicht so gut in mein Leben, wie ich es eigentlich gerne hätte. Das macht mich selbst ziemlich traurig, aber ich kann es gerade einfach nicht ändern. Ich hoffe wirklich ihr versteht das und lauft mir jetzt nicht alle davon. ; )

Donnerstag, 6. Februar 2014

Heiße Himbeer-Liebe: Herzige Pies mit Vanilllepudding-Himbeer-Füllung {Gastpost Pinkepank}

6 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, heute sollt ihr nicht nur eine kleine Inspiration in Sachen Valentinstag erhalten, sondern auch einen wunderhübschen Blog kennenlernen, den ich jetzt schon seit geraumer Zeit unheimlich gerne lese. Auf Pinkepank, schreibt die junge, liebenswürdige Bloggermami Johanna über vieles Schönes, Besonderes und alles was sie sonst noch so interessiert und lässt sich dabei keinesfalls in irgendwelche Schubladen schieben. Von Design, über Kochen bishin zu DIY-Ideen und schönen Plätzen, zu denen sie ihre Leser entführt, kann man hier wirklich so einiges entdecken. Das Ganze macht sie mit sehr viel Herzblut und einem geschickten Händchen für hübsche Kleinigkeiten.
Apropos Herzblut, hier soll es heute ja auch noch einbisschen um den Tag der Liebe gehen, deswegen lasse ich jetzt einfach mal Johanna zu Wort kommen...


Der Valentinstag wird im Hause Pinkepank nicht groß gefeiert - aber es gibt eine Sache, mit der ich meinem Freund immer eine Freude machen kann: Gebäck!


Und auch, wenn wir am 14. 2. kein großes Tamtam veranstalten, mit einer Kleinigkeit zeigen wir uns immer, dass wir uns lieben. Und ich finde, diese herzigen Himbeer-Vanille-Pies eigenen sich ganz hervorragend dafür.

Beim Rezept hab ich mich an die Vorlage der allseits bekannten Backqueen Jeanny von Zucker Zimt und Liebe gehalten und für die Füllung einfach Vanillepudding statt Mascarpone benutzt. 


Ihr braucht: 

Für den Teig: 

200 g Mehl
1 Msp Salz
1/2 TL Zucker
105 sehr kalte Butter
5 EL sehr kaltes Wasser

Für die Füllung: 

6 TL Vanillepudding (ich gestehe, ich habe welchen aus der Tüte benutzt, also Puddingpulver + Milch + Zucker)
6 EL Himbeeren (falls ihr tiefgekühlte benutzt, müssen diese fast ganz aufgetaut sein)
2 EL Zucker

Zum Bestreichen: 

1 Ei
1 EL Milch oder Sahne

1. Für den Teig Mehl, Salz und Zucker mischen, die Butter in Würfel schneiden und mit Knethaken oder der Küchenmaschine zügig verarbeiten. Zu der dabei entstehenden krümeligen Mehlmischung das kalte Wasser geben und rasch zu einem Teig verarbeiten. Es muss kein glatter Teig entstehen, es reicht, wenn er zusammenhält, deswegen lieber nicht zu lange kneten, ich habe gelernt, da steht Pie-Teig nicht so drauf. 
2. Den Teig auf Frischhaltefolie legen, etwas flach drücken, komplett in die Folie einwickeln und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. 
3. Die 30-minütige Teig-Auszeit könnt ihr perfekt nutzen, um den Pudding zu kochen und die Himbeeren vorzubereiten. Den Pudding nach Anleitung auf der Packung kochen und ein bisschen abkühlen und fest werden lassen. Die Himbeeren mit einer Gabel leicht zerdrücken und mit dem Zucker mischen. 
4. Den Ofen schonmal auf 190°C/ Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier bestücken. 
5. Nach 30 Minuten den Teig aus dem Kühlschrank holen, Zimmertemperatur annehmen lassen und dann relativ zügig dünn ausrollen (ca. 3mm).
6. Aus dem Teig Herzen ausstechen - ich hab für die großen Herzen eine Mini-Kuchenbackform genommen und 6 Herzen ausgestochen und für die kleinen Herzen einfach eine Keksausstechform - hier braucht man ebenfalls wieder jeweils ein Unter- und ein Oberteil für einen Pie.
7. Das Ei mit der Milch in einer kleinen Schüssel verquirlen und mit einem Backpinsel bereit stellen.
8. Jetzt jeweils ein Unterteil auf das vorbereitete Backblech legen und die großen Herzen mit 2-3 TL Pudding beglücken. Ein Teil des Puddings kommt natürlich in die Mitte, aber die „Ohren“ dürfen hier auf keinen Fall vergessen werden, die werden sonst leider ein bisschen trocken. Auf den Pudding jetzt 1 EL Himbeermasse geben und den Rand vorsichtig mit verquirltem Ei bestreichen. 
9. Damit beim Backen die Hitze entweichen kann, in die „Deckel“ der Pies jetzt entweder Kreuze ritzen, ein kleines Herz ausstechen oder, so wie ich es gemacht habe, mit einem scharfen Messer „love“ und einen Pfeil in den Deckel schnitzen. Jetzt die Oberteile der Pies auf die mit Pudding und Himbeeren bestückten Unterteile legen, am Rand andrücken und diesen dann mit einer Gabel nochmal festdrücken.
10. Die Herzen mit dem restlichen Eiquirl bestreichen und ca. 20 Minuten lang im Ofen backen. 


Jetzt könnt ihr eurem Liebsten entweder so richtig heiße Himbeer-Liebe in Form von herzigen Pies mit Botschaft kredenzen oder ihr wartet, bis sie abgekühlt sind, dann sind sie auch immernoch genauso lecker. 
Lasst es euch schmecken und genießt am Valentinstag einfach die Zeit mit Menschen, die ihr liebt und leckerem Gebäck!
Na, klingt das nicht lecker? Vielen Dank liebe Johanna, für diese tolle Valentinstags-Idee! Ich habe jetzt wirklich große Lust auf diese süßen Pies. Mhmmm, ich glaube ich muss mal schnell in die Küche. : )
Liebste Grüße, Sarah 
P.S.: Nicht vergessen mal auf Pinkepank vorbeizuschauen! 

Freitag, 31. Januar 2014

Zartrosa & süß: meine ersten Macarons mit weißer Schokolade-Ganache

12 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, bitte entschuldigt, dass ihr jetzt wieder so schrecklich lange auf einen neuen Post von mir warten musstet, aber neben den üblichen (wenn auch nicht weniger berechtigten) Entschuldigungen wie Schule, zu schlechtes Licht zum fotografieren & chronischer Müdigkeit, habe ich heute auch noch eine andere parat: Ich habe mich nämlich an etwas ganz Besonderem probiert. Etwas, das ich lange vor mir hergeschoben habe: Macarons backen. Aber nun liegen sie endlich vor mir, knusprig, mit zartrosa Wangen und zuckersüß gefüllt.


Das die süßen Franzosen gerne mal für die ein oder andere Backkatastrophe sorgen können, musste ich leider auch am eigenen Leib erfahren. Ganze drei Versuche musste ich unternehmen bis sie schlussendlich so vor mir lagen wie ihr sie her sieht. Immer noch alles andere als perfekt, aber für eine Anfängerin unter den Macarons-Künstlern, bin ich doch ganz zufrieden mit mir.

Zutaten:
(für ca. 26 Schalen)
66g Puderzucker
36g gemahlene Mandeln
30g Eiweiß (1Ei)
10g Kristallzucker
1 Prise Salz
1 Messerspitze Lebensmittelpaste (zB. von Wilton)

Für die Ganache:
24g Sahne
100g weiße Schokolade

Das Rezept ist übrigens vom Backbuben, und weil der das so schön erklärt hat, verweise ich euch heute einfach mal frecherweise zwecks der genauen Vorgehensweise auf seinen Post. Ich habe übrigens auch ein kleines Vögelchen zwitschern hören das Markus evtl. ein Video plant, in dem er noch einmal ganz genau zeigt, wie das mit dem Macaronbacken funktioniert.


Habt ihr euch schon mal an Macarons versucht? Wenn nicht, probiert es unbedingt aus!

In nächster Zeit werden die Posts hier dann übrigens wieder etwas zahlreicher sein. Ein Gastbeitrag zum Thema Valentinstag erwartet euch, ich möchte ein ganz wundervolles Buch vorstellen und euch den Tag mit ein paar köstlichen Muffins versüßen.

Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende. Macht es euch schön!
Liebste Grüße, eure Sarah

Sonntag, 12. Januar 2014

Zimtrüffel- süßes Glück aus der Pralinenschachtel

15 Liebesnoten
Einen schönen Abend ihr Lieben, bereits 12 Tage von 2014 sind vergangen. 12 Tage in denen ich meine letzten freien Ferientage genoss, außer gemeinsamen Spaziergängen mit dem Freund, viel lesen und einem Ikeabesuch nicht viel tat, mich unheimlich über eure zaubersüßen Kommentare zu meinem letzten Post freute, und diese Woche von einem Haufen Arbeit überrannt wurde, begleitet von dem Gefühl ganz dringend wieder Ferien haben zu müssen, ambesten das Land zu verlassen und alle Verpflichtungen und Termine einfach zu vergessen. Ganz so einfach geht das natürlich nicht und so habe ich die Zähne zusammengebissen und von Tag zu Tag ging es dann tatsächlich immer ein bisschen besser. Der ein oder andere von euch weiß bestimmt wovon ich rede, oder?
Gegen Lehrer die einem Stress bereiten, verspätete Straßenbahnen, doofes Wetter und vieles andere was einen die Woche über noch so nerven kann habe ich euch heute das Rezept für kleine Seelentröster mitgebracht. Helfen garantiert, versprochen!


Zutaten:
(für ca. 35 Stück)
140g Vollmilchkufertüre
470g Zartbitterkufertüre
80g Sahne
1 TL Zimtpulver
20g Cognac
80g weiche Butter
200g Puderzucker

Zuerst die Vollmilchkufertüre und 70g der Zartbitterkufertüre zerhacken, dann die Sahne aufkochen, Topf vom Herd nehmen und Zimtpulver und die gehackte Schokolade unterrühren und schmelzen lassen. In einer Schüssel abkühlen lassen bis die Masse lauwarm ist und dann den Cognac einrühren. Das Ganze abgedeckt etwa  6 Std. fest werden lassen.

Danach die Trüffelmasse cremig rühren, die weiche Butter schaumig schlagen und nach und nach unterarbeiten. Die Masse in eine Spritztüte füllen und ca. 35 Tupfen mit Spitzen auf ein mit Backpapier belegtes Blech machen.

Nach 2 weiteren Stunden, die restliche Zartbitterkufertüre hacken,  über einem Wasserbad schmelzen und den Puderzucker auf einen hohen Teller geben. Die Tupfen vorsichtig mit einem Holzspieß aufnehmen, durch die geschmolzene Schokolade und anschließend durch den Puderzucker ziehen und zurück auf das Backpapier legen. Sind die Trüffel festgeworden verpackt sie luftdicht in einer Dose oder hübsch in einer Tüte und verschenkt sie.


Denn eure Lieben würden sich sicher auch über ein paar süße Seelentröster freuen. Vielleicht wären sie auch eine kleine Aufmerksamkeit zum Valentinstag?
Wie auch immer, sie sind einfach köstlich, süß, schokoladisch und zerschmelzen im Mund und ihr solltet sie unbedingt mal probieren.

Liebste Grüße, eure Sarah

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Der Backbube im Advents-Gugelhupf-Rausch {kleines Interview & 2 seiner schönsten Ideen}

4 Liebesnoten
Hallo meine Lieben, so kurz vor Weihnachten habe ich heute etwas ganz besonderes für euch im Gepäck. Habt ihr schon vom Backbuben gehört? Wenn nicht, wird es höchste Zeit. Markus alias Backbube sticht nämlich mit seinem Blog nicht nur dadurch hervor, dass er als bloggender & backender Mann einer Seltenheit angehört, sondern auch weil er all dies mit so viel Liebe und Herzblut macht, dass man ihn und seine Köstlichkeiten einfach mögen muss.


Und das er dann noch vergangene Woche die Zeit gefunden hat ein paar Fragen von mir zu beantworten, hat mich natürlich besonders gefreut. Markus hat nämlich gerade ziemlich viel zu tun. Warum? Das erfahrt ihr im folgenden kleinen Interview. "Räusper...." Los gehts.


Hallo Markus, du bloggst jetzt schon seit über einem Jahr erfolgreich auf Bachbube.com. Männliche Blogger sind ja ohnehin schon eher seltener. Das du aber backst und so kreativ bist, finde ich besonders toll! Wie kam es zu alldem?

Nun, ich denke, kreativitätstechnisch wurde mir viel in die Wiege gelegt. Meine Eltern sind beide sehr kreativ und das habe ich zum Glück geerbt. Mit dem Backen habe ich erst kurz bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe so richtig intensiv begonnen. Es ist inzwischen zu einer Leidenschaft geworden, genau wie das Bloggen. Und ich freu mich, dass mir als backender Mann so viel positive Resonanz entgegenkommt.

( linke Grafik & Banner oben von Backbube.com )
Auf deinem Blog veranstaltest du gerade ein ganz besonderes kleines Projekt. Magst du uns vielleicht ein bisschen dazu erzählen? Wie kommst du ausgerechnet auf Gugls?

Ich habe mich dieses Jahr dazu entschieden, einen Adventskalender auf dem Blog zu machen. Ich wollte ihn unter ein Motto stellen und schon war der "Kleine Backbube Gugelhupf Adventskalender" geboren. Aber warum Gugelhupf? Ich liebe Guglhupf. Er gelingt einfach immer, ist wahnsinnig vielseitig und passt perfekt unter meine Tortenglocke. *gg*

24 völlig verschiedene Rezepte & DIY`s rund um das Thema "Guglhupf".  War das nicht schwierig?

Die Ideen sprudelten eigentlich nur so aus mir heraus. Das schwierigste an den Rezepten & DIY´s war ehrlich gesagt die zeitliche Koordination. Wann back ich das alles? Wann bastel ich das alles? Ich wollte eigentlich vor dem 1. Dezember alles fertig haben, hab´s aber nicht geschafft. Die letzten Rezepte sind immer noch nicht fertig, geschweige denn fotografiert, aber das klappt schon. Ich habe ja noch etwas Zeit. *hihi*

Woher nimmst du eigentlich all deine Ideen für den Blog? Und was inspiriert dich in der jetzt doch manchmal ziemlich stressigen Vorweihnachtszeit besonders?

Ach, die Ideen kommen immer mehr aus mir selbst heraus. Anfangs habe ich oft Rezepte aus dem Internet einfach etwas abgewandelt, mittlerweile versuche ich sie selbst zu entwickeln. Ich lass mich gerne von Bildern bei Pinterest inspirieren, manchmal ist es aber auch ein Lied oder ein Film, der mir die passenden Ideen in den Kopf pustet. Im Winter und besonders an Weihnachten hole ich meine Inspiration eigentlich aus allem. Ich bin ein absoluter Wintermensch & LIEBE Weihnachten. Zu dieser Zeit passiert bei mir genau das Gegenteil davon, was bei allen anderen passiert: Ich fühle mich 100% entspannt und stressfrei. Ich lass mich von den weihnachtlichen Düften, Lichtern, Farben und Klängen inspirieren und genieße jeden einzelnen Tag.

Und zum Schluss noch deine 5 Must-haves für einen perfekten Weihnachtsabend.

Familie, Freunde, gutes Essen, Weihnachtssongs aus dem Radio ( aber bloß nicht "Last Christmas" ) & Schneeeeee.  


Wie ihr seht habe ich mich an zwei seiner Ideen dann auch mal versucht, weil ich sie einfach so zauberhaft fand. Die hübschen Gipsgugls haben bei mir zwar ein paar Schönheitsmakel, werden sich an unserem Tannenbaum aber bestimmt trotzdem prächtig machen. Ich finde die Idee jedenfalls richtig toll und habe sie wie Markus auch ganz schnörkellos, nur mit einem breiten Band verziert, um sie dann auch aufhängen zu können. Man könnte sie natürlich noch anmalen, ansprühen oder mit Glitter versehen. Eine tolle Variante wäre auch sie als Kerzenhalter zu verwenden. Mal schauen, ob ich  da noch passende Kerzen auftreiben kann.


Das ich die Eiskonfekt-Gugls ausprobieren muss, war sofort klar als ich sie entdeckte, denn ich liiiiieeeebe Eiskonfekt. Sie schmecken auch absolut perfekt und sind ziemlich einfach herzustellen.
Heute hat sich Markus übrigens mal wieder selbst übertroffen und aus dem 19. Türchen einen Eislicht-Guglhupf hervorgeholt. Ist das nicht toll? Ihr solltet unbedingt mal vorbei schauen. Die Anleitung für die Gips-Gugls findet ihr übrigens hier und das Rezept für die süßen Eiskonfektgugls könnt ihr hier nachlesen.

Respekt lieber Markus, für dieses schöne Projekt das du da auf die Beine gestellt hast und für so einen wunderbaren Blog der mich immer wieder auf´s Neue ins Schwärmen bringt, weil die Rezepte einfach so toll sind. Danke, das du mir meine Fragen so schnell & fleißig beantwortet hast. Das wird der Weihnachtsmann bestimmt lobend auf seiner Liste vermerkt haben. ;)

So und jetzt aber *KLICK*, schnell rüber zum Backbuben und dabei sein, wenn er morgen das 20. Türchen öffnet. Ich bin schon so gespannt was sich dahinter versteckt.

Liebste Grüße, eure Sarah


Sonntag, 15. Dezember 2013

1001-Nacht-Sirup und Gewürzstern-Anhänger {Pamk-Paket Teil 1}

8 Liebesnoten
Hallo meine Lieben, die vergangenen Tage waren wirklich sehr produktiv für mich, ganz so wie ich es liebe. Nach einem erfolgreich gehaltenen Vortrag am Donnerstag in der Schule ging es endlich ein paar Weihnachtseinkäufe machen, drei Kleinigkeiten sind dann sogar noch für mich selbst heraus gesprungen, yippie! Außerdem wurde zu Hause fleißig geputzt und anschließend lecker Stollen gebacken. Der kleine vom wunderschönen "Blogger-Post aus meiner Küche-Wochenende" ist nämlich leider schon in meinem gierigen Mund verschwunden und da musste natürlich schnell für Nachschub gesorgt werden. Aber darum soll es heute auch gar nicht gehen. (Entschuldigt bitte diesen etwas sinnlosen Einleitungstext, ich bin wohl noch etwas betütelt von dem Tässchen Eierpunsch, den ich mir vorhin auf dem Weihnachtsmarkt genehmigt habe. Ich hätte es wissen müssen.)

(Bild 1&3 von Toni)
Heute möchte ich euch erst mal zwei andere Leckereien zeigen, die in mein Pamk-Paket für meine Tauschpartnerin gewandert sind. 
Ich kann euch versprechen, es erwartet euch ein weihnachtliches Geschmackserlebnis, wenn ihr mit dem 1001-Nacht-Sirup euren Tee versüßt, ihn über eine Kugel Eis gebt oder in euren Joghurt rührt. Man könnte ihn auch über einen Obstsalat träufeln oder in den frühmorgendlichen Kaffee geben. Ich denke da gibt es noch unendlich viele Möglichkeiten.
Köstlich sind aber auch die Gewürzsterne, mit denen ihr, vorausgesetzt ihr habt vorher nicht schon alle alleine aufgefuttert (ich weiß wovon ich rede), auch super eure Weihnachtsgeschenke verzieren könnt. Der Beschenkte wird sich sicher über eine Stärkung beim anstrengenden Pakete auspacken freuen und euch doppelt dankbar sein. Mhmmm, die sind aber auch lecker. Das Rezept dazu stammt übrigens aus der aktuellen Sweet Paul.


Zucker-Gewürz-Sterne
( für etwa 50 Stück)

170g weiche Butter
180g brauner Zucker
2 Eier
280g Mehl
1 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL Zimt
1 Eiweiß zum Bestreichen
75g Zucker zum Bestreuen

Die Butter mit dem braunen Zucker schaumig schlagen und dann die Eier einzeln dazugeben und gut unterrühren. Anschließend Mehl, Lebkuchengewürz und Zimt untermischen bis ein glatter Teig entsteht. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz von Hand durchkneten und den Teig dann in Frischhaltefolie einwickeln und 3 Stunden kalt stellen. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen und dann den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 6mm ausrollen und (verschieden große) Sterne ausstechen. Die Sterne auf ein Backblech legen ( gut auf den Abstand achten!) und mit einem Zahnstocher in jeden Stern ein kleines Loch stechen, damit ihr sie später auch an eure Geschenke hängen könnt. Nun noch das Eiweiß leicht anschlagen, die Sterne damit bestreichen und jeweils etwas Zucker darüber streuen. Etwa 20 Minuten backen, aber aufpassen falls kleinere Sterne schon etwas eher fertig sind als die großen. Sind die Sterne abgekühlt, könnt ihr sie mit einem Faden versehen oder auf ein hübsches Garn aufziehen und die fertigen Anhänger an eure Präsente oder auch an Zweige oder den Weihnachtsbaum hängen.


1001-Nacht-Sirup
(für etwa 600ml)

2 Kardamomkapseln
1 Stück Ingwer (ca 1cm)
1 Vanilleschote
250g Zucker
1/4 l Orangensaft
1/2 Zimtstange
15-20 Safranfäden

Zunächst die Kardamomkapseln leicht andrücken, den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und alle drei Zutaten zusammen mit dem Orangensaft, Zimtstange und den Safranfäden in einen Topf geben, aufkochen und dann bei mittlerer Hitze 5-10 Minuten köcheln lassen. Den Topf anschließend vom Herd nehmen und den Sirup über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag den Sirup durch ein feines Sieb geben und dann in gut verschließbare, sterilisierte Flaschen füllen. Bis zum Verschenken kühl und dunkel aufbewahren. So hält sich der Sirup mehrere Wochen. Geöffnete Flaschen in den Kühlschrank stellen und innerhalb weniger Tage aufbrauchen.

Ihr seht, beides ist eigentlich ziemlich leicht und schnell herzustellen, und eignet sich perfekt zum Verschenken.
Ich habe allerdings auch längst noch nicht alle Geschenke beisammen. Wie siehts bei euch aus?

Liebste Grüße, eure Sarah




Samstag, 7. Dezember 2013

Weihnachtliche Apfel-Zimt-Zauber-Gugls

11 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, ist das nicht der Wahnsinn? Gerade hatten wir den ersten Advent, jetzt rückt der zweite bereits wieder in greifbare Nähe. Mal ehrlich, das geht mir echt alles ein bisschen zu schnell. Ich war noch auf keinem Weihnachtsmarkt, habe den in meiner Stadt gerade mal ausversehen gestreift. Geschenke sind auch noch nicht in Sicht und abgesehen von dem erst vor drei Tagen fertig gestellten Adventskalender und ein paar Kleinigkeiten ist die Weihnachtsdeko hier bei uns auch noch ziemlich spärlich. Außerdem habe ich noch so viele Ideen und weihnachtliche Köstlichkeiten die ich euch gerne vor Heiligabend zeigen möchte.
Aber alles jammern bringt ja doch nichts. Schmeißen wir doch lieber gemeinsam die alten Weihnachtskassetten in den Recorder ( oder suchen uns in der Playlist des Tablets das nicht mal uns gehört, sonderm dem Freund, die inzwischen 10mal gehörten 50 Weihnachtsklassiker heraus ), zünden ein paar Kerzen und ein Räucherkerzchen an und begeben uns in die Küche. Habt ihr Lust mit mir zu backen?


Wie wäre es mit ein paar weihnachtlichen Apfel-Zimt-Zauber-Gugls? Zauber weil sie einfach so zauberhaft schmecken und so köstlich nach Zimt und Weihnachten duften.
Naja gut, mit dem gemeinsam backen wird es jetzt vielleicht ein wenig schwierig, aber ihr könntet es mir ja einfach nachtun. Würde mich freuen!


Das Rezept stammt übrigens von hier. Ich habe es allerdings an einigen Stellen noch ein wenig abgeändert. Mhmmm, das Aroma aus gerösteten Mandeln, Zimt und dem leicht säuerlichen Apfel ist einfach unbeschreiblich gut.

Zutaten
(für ca. 40 Minigugls)

180g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 EL Zimt
100g weiche Butter
150g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
2 Eier
1 großer Apfel
60g gehackte Mandeln
etwas Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung: Los geht´s mit dem Mehl das ihr mit Backpulver, Salz und Zimt gut vermischt. Dann die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, die Eier dazu geben, weiterrühren und anschließend die Mehlmischung kurz unterrühren. Danach die Mandeln in einer beschichteten Pfanne (ohne Fett) anrösten. Gut aufpassen das sie nicht anbrennen und währenddessen den Apfel, schälen, entkernen und so klein wie nur möglich schneiden. Die fertigen Mandeln und der Apfel kommen in den Teig und werden kurz untergerührt. Den Teig nun in die Guglformen füllen. Das ist einbisschen Fusselarbeit, aber es lohnt sich wenn ihr euch Mühe damit gebt, denn dann sehen die Gugls am Ende besonders schön aus. Im vorgeheizten Ofen bei 175Grad (Ober-/Unterhitze) etwa 25 Minuten backen. Bei Bedarf zwischendurch etwas runterschalten. Die fertigen Gugls vorsichtig aus der Form nehmen und mit etwas Puderzucker bestreuen.

Bei der Gelegenheit wollte ich euch übrigens gleich mal meine wunder wunderschönen Garne von Garn&mehr zeigen, die ich gestern aus meinem Nikolausstiefel gezogen habe. Sind sie nicht hübsch? Nachdem ich die Dinger bei Instagram immer und immer wieder entdeckt habe, musste ich sie einfach haben. Wie gut das Herr Nikolaus so modern ausgestattet ist und inzwischen auch Wunsch-E-Mails mit Direktlinks entgegen nimmt, ähm ja..
Unser Nikolausmorgen war aber nicht nur wegen der tollen Geschenke echt schön, ja ich möchte schon fast sagen besinnlich. Draußen hat es die Nacht zuvor doch tatsächlich das erste Mal geschneit und irgendwie herrschte eine ganz besondere Stimmung in unseren vier Wänden, während die Sonne langsam aufging und wir uns heimlich zu unseren Schuhen schlichen.

Wie war denn euer Nikolausmorgen? Habt ihr etwas Hübsches im Stiefel gefunden?

Liebste Grüße,Sarah
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