Dienstag, 26. Februar 2013

Monthly Review: This was february

11 Liebesnoten
Reaktionen: 
Hallo meine Hübschen, ein paar Tage früher als sonst gibt es heute meinen Monatsrückblick. Der nächste geplante Post bedarf nämlich noch einpaar Vorbereitungen und so ziehe ich diesen Post einfach mal ganz frech vor. Wie ich gestern überrascht festgestellt habe, geht der Februar ja aber auch nur bis zum 28., deswegen ist es eigentlich auch garnicht so viel früher.

Zuerst möchte ich mich aber mal bei euch bedanken, für die vielen lieben Kommentare zu meinem neuen Design. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, das es so gut bei euch angekommen ist und bin jetzt gleich nochmal doppelt so glücklich damit. Außerdem möchte ich auch meine neuen Leser begrüßen die in den letzten Tagen zu mir gestoßen sind. Ja, ich freu mich wirklich so unglaublich sehr über euch alle, das könnt ihr euch garnicht vorstellen!!!

Finden könnt ihr mich wie immer unter

 
Mein wunderbares Galaxy S III. I love it so! War ein Weihnachtsgeschenk das unbedingt noch gezeigt werden wollte.^^

Voller Schnee, Nebelverhangen und grau + trüb-so war der Februar leider die meiste Zeit.

Was da hilft ist eine gute Lektüre oder ein schöner Film. Wie "Life of Pi". Habe mir das Buch besorgt und  inzwischen halb durch gelesen. - Den Film konnte ich mir davor noch anschauen. Absolut fantastisch!Und jetzt übrigens mit 4 Oscars belohnt.

Auch total gut ist Sport. Seit ein paar Wochen geht es jeden Montag auf die Waage. Und wenn möglich jeden Tag auf die (neue) Matte zum Workout.

Und wenn das alles immer noch nicht hilft gehts eben shoppen. - Zum Beispiel farbenfrohe Kleider die den Frühling auch bei Ekelwetter in die Garderobe bringen. So nice!

Auch absolut hilfreich gegen Winterblues: der leckerste warme Schokokuchen ever. - Und frische Blumen.

Mein liebstes Projekt in diesem Monat: Schöne Bilder machen für ein noch schöneres neues Blogdesign.

Mein Valentinstag war klassisch: Rote Rosen am Morgen. - Und ein wunderbares Candlelight-Dinner am Abend.

In den letzten Tagen war ich dann eifrig am Zukunftspläne schmieden.- Und verliebte mich in die Ranunkeln auf meinem Schreibtisch. Sind die nicht schön?

Und wie war euer Februar? 

Liebste Grüße, eure Sarah

Samstag, 23. Februar 2013

Von Schokoküchlein und Html-Künstlerinnen

12 Liebesnoten
Reaktionen: 
Hallo ihr Lieben, der ein oder andere wird es gestern vielleicht schon bemerkt haben, dass sich hier auf dem Blog ein bisschen was getan hat. Das große Geheimnis, die Frage warum ich die Fotos von mir und dem hübschen Blumenkranz gemacht habe, kann also endlich gelöst werden. Und Twenty-Second of May erstrahlt in einem neuen Kleid. Sehr zart und frühlingshaft ist es geworden, aber ich denke genau das passt auch zu mir und dem was der Blog verkörpern soll.


Grundlegend hat sich eigentlich nicht allzu viel verändert. In der rechten Sidbar gibt es jetzt Buttons für meine Pinterest-Seite sowie für Bloglovin und Blog Connect. Außerdem findet ihr auf dieser Seite auch drei neue Banner mit denen ihr zu den Rubriken kommt die ich über eine längere Zeit führe, also zum Beispiel meine vor kurzem gestartete Postreihe in der ich euch diverse Bucher vorstelle. Diese trägt jetzt übrigens auch noch den neuen Namen "Between 2 Bookcases".


Außerdem habe ich jetzt endlich einen richtigen Banner, den ihr in der linken Sidebar findet und ich würde mich riesig freuen wenn ihr den mit auf eure Seite nehmen könntet. 
Ein paar Kleinigkeiten sind immer noch zu tun, aber ich mag das neue Design wirklich sehr. Wer mich kennt, weiß aber vielleicht das ich so etwas nie alleine auf die Beine hätte stellen können. Deswegen möchte ich euch heute noch eine unglaublich liebe Person vorstellen, meine kleine Html-fee sozusagen, die mir dieses wunderschöne Design mit ganz viel Geduld, Zeit und Liebe zusammengewerkelt hat. Die liebe Anna von ann-meer.blogspot.co.at . Damit ihr sie ein bisschen kennenlernen könnt habe ich ihr ein paar Fragen gestellt, die sie mir ebenso fleißig beantwortet hat.




Stell dich doch bitte kurz vor. Wie heißt du? Woher kommst du? Was machst du?

Ich heiße Anna-Maria, bin 23 und lebe in Magdeburg an der schönen Elbe. Ich studiere hier Industriedesign im 5. Semester und habe vor ca. 2 Jahren mein kleines Label Ann.Meer gegründet. 


Du hast gerade deinen DaWanda-Shop wieder eröffnet, füllst außerdem deinen wunderbaren Blog mit immer neuen Ideen und arbeitest daneben noch für dein "Work with me."-Projekt.
Wie schafft man das alles neben dem "normalen Leben" und woher nimmst du die Inspirationen für deine Designkreationen?

Wie schaffe ich das neben dem normalen Leben, das ist eine gute Frage. Es spannt mich wirklich unglaublich ein, ich bezeichne das aber als mein normales Leben. Es ist mein Hobby, meine Erfüllung, so wie manch einer nach der Arbeit noch zum Shoppen geht oder ins Kino, so liebe ich es neue Dinge zu schaffen oder in schönen Magazinen zu blättern. Natürlich gehe ich auch mal ins Kino, aber ich verbringe mehr Abende vor dem Laptop oder in der Küche, um neues für meinen Blog zu "backen", am Schreibtisch um zu basteln, als manche vielleicht vor dem Fernseher oder in der Uni-Bibliothek. Um ganz ehrlich zu sein leidet auch mein Studium darunter, ich packe so viel Energie in meine grafischen- oder Blog-Projekte, das oft für die Uni nur der kleine Rest Inspiration bleibt. Das ist nicht gut und ich hab mir für 2013 fest vorgenommen, daran etwas zu ändern. Das liegt jedoch auch am Studiengang, der einfach nicht 100prozentig meinen Interessen entspricht.

Vielleicht kannst du uns mit eigenen Worten nochmal kurz erzählen was dein "Work with me."- Projekt eigentlich ist und was du da machst?

Das Projekt ist nichts anderes als die kleine Hilfe von mir an euch, in grafischen Belangen oder auch generell kreativer Not zu helfen. Ich biete vom Bloglayout bis hin zur Visitenkarte oder auch dem hausgebackenen Kuchen alles mögliche an, das dir ein Lächeln zaubern könnte. Und das für den relativ schmalen Geldbeutel. Ich möchte helfen, das Web ein bisschen schöner zu machen. Viele haben so wunderbare Ideen aber einfach nicht die Möglichkeit, dies umzusetzen. Dafür bin ich dann da. 

Wie ich ja jetzt am eigenen Leib erfahren habe, hast du ein wahnsinniges Talent schöne Blogdesigns, Banner und alles was das Bloggerherz noch so wünscht, zu zaubern. Wie kommt das? Woher bekommt man so viel Wissen über Html-Code und Co?

Vieles erschließt sich einfach durch das Internet, oft weiß auch ich nicht weiter und suche dann nach meinem Problem und finde eine Anleitung zu diesem oder jenen, das wenigste erstelle ich auch nur noch aus HTML, fertige Ions, Bilder und Texte machen es einem viel einfacher, schöne Designs zu erstellen. Dafür muss man gar kein Programmier-Freak sein.


Was tust du am liebsten, wenn du gerade mal nicht für deinen Blog, den Shop oder dein "Workwithme!" Projekt arbeitest?
Ich liebe es, auszuschlafen (was nicht oft vorkommt, da ich so eine ständige innere Unruhe besitze), danach schön zu frühstücken und rauszufahren, irgendwohin, am liebsten aufs Land und kleine Orte erkunden. Dort findet man die besten An-und Verkäufe und man lernt seine Umgebung viel besser kennen. So schön kann das sein. Außerdem verbringe ich unglaublich gern Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden, gern lade ich dann alle auf ein gemeinsames Abendessen ein, das ich dann koche.


Was macht für dich einen guten Blog aus? Und gibt es einen Blog den du ganz besonders magst?
Einen guten Blog macht für mich in den meisten Fällen die Person dahinter aus, wenn ich merke da ist Persönlichkeit da und es geht allein darum, schöne Dinge den anderen Menschen da draußen zu zeigen, einen Teil seines Lebens mit anderen zu teilen, das finde ich schön. Natürlich empfinde ich auch die Design-Ebene als sehr wichtig, ich liebe es auf Blogs zu landen, bei denen ich mir sofort denke, oh, hier willst du nicht mehr weg. Bilder sind mir sehr wichtig. 

Zur Zeit mag ich ganz besonders:

Vielleicht seid ihr ja jetzt auch neugierig geworden auf Anna´s Blog oder habt Interesse an ihrem Projekt?Dann schaut einfach mal dort vorbei.

Zu guter letzt, ich hoffe ich könnt noch, möchte ich noch kurz Werbung in eigener Sache machen.

Nach langer Inspirationslosigkeit was das backen angeht, habe ich mich nämlich diese Woche doch endlich mal wieder in der Küche ausgetobt. Dabei entstanden sind diese wunderbaren warmen Schokoküchlein. Weitere Bilder davon und das passende Rezept findet ihr aber diesmal nicht hier, sondern auf dem schönen Blog matz ab., den sicher einige von euch bereits kennen. Ich hatte die Ehre einen Gastbeitrag für die liebe Vivi zu verfassen und sie damit in ihrer Magisterarbeitsphase zu unterstützen. Schaut doch mal dort vorbei! Ich verspreche euch es lohnt sich! Die Küchlein waren einfach köstlich.

So, jetzt ist endlich alles geschafft, und ich bin ehrlich gesagt ziemlich froh das jetzt wieder ein bisschen Ruhe nach der ganzen Arbei einzieht, und ich wieder mehr Zeit für regelmäßige Postings finde. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Liebste Grüße, eure Sarah

Dienstag, 19. Februar 2013

Sweet Dream - Schoko-Himbeeren. Oder: Einmal Schokoweihnachtsmänner reloaded.

21 Liebesnoten
Reaktionen: 
Hallo ihr Lieben, bitte entschuldigt das es jetzt schon wieder so lange still hier war. Neben dem normalen Bloggeschehen arbeite ich gerade an zwei anderen Projekten (bald gibts Aufklärung!), am Wochenende war ich dann noch ein bisschen krank, Montag habe ich mit dem Frühjahrsputz begonnen und irgendwie kann ich gerade alles besser als meinen Alltag richtig zu organisieren. Ich verspreche Besserung.
Heute wird es aber wieder süß hier. Diese Schoko-Himbeeren wollte ich schon lange machen, da es in der Weihnachts- und Winterzeit aber eher schwierig ist an leckere Himbeeren zu kommen, hat es bis heute gedauert diese Idee umzusetzen.


Alles was ihr dazu braucht sind frische Himbeeren, Kufertüre (etwa 50 g für 125g Himbeeren) und einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle. Und wer noch eine gute Tat tun möchte oder einfach nur Platz im Küchenschrank schaffen mag, verwendet statt der Kufertüre einfach einen der zahlreichen Schokoweihnachtsmänner die da eventuell noch herumlungern. Das habe ich zumindest getan und so musste heute einer der letzten Schokomänner daran glauben.


Alles weitere geht dann fast wie von selbst. Schmelzt eure Kufertüre oder diverse Weihnachtsmänner in einem Topf den ihr ins Wasserbad stellt und wascht ganz vorsichtig, damit sie nicht außeinanderfallen, eure Himbeeren. Tupft diese anschließend sanft ab und legt sie auf ein Küchentuch. Ist die Schokolade flüssig gebt ihr sie vorsichtig in den Spritzbeutel ( Achtung: Fusselarbeit! Passt auf das die Schokolade nicht unten heraus läuft, während ihr den Spritzbeutel befüllt, aber sowas kann wahrscheinlich nur mir passieren. ) Danach könnt ihr euch an das Befüllen der Himbeeren machen.


Die befüllten Himbeeren legt ihr anschließend auf einen Teller. Dabei müsst ihr nur darauf achten das die Beeren mit der Öffnung nach oben liegen, sonst läuft die Schokolade wieder raus oder trocknet aufjedenfall nicht so schön. Wenn ihr die Himbeeren sanft aneinander lehnt, geht das ganz leicht.
So,euch ist nach den ganzen Himbeer-Bildern bestimmt schon ganz schwindelig, oder? Aber zwei gehn noch.


 
Na sind die nicht süß?! Und sie schmecken auch ganz herrlich. Stellt euch vor wie die fruchtige Süße der Himbeere auf das etwas herbe Schokoladige der Kufertüre trifft. Einfach wunderbar. Und verschenken lassen sich diese Schokohimbeeren auch noch ganz ausgezeichnet. Wenn ihr sie hübsch verpackt (zb. in einem kleinen Körbchen) und eine Schleife rumbindet, wird sicher jedes beschenkte Herz einen kleinen Hüpfer machen.

Liebste Grüße, eure Sarah

Montag, 11. Februar 2013

There was flowers in my hair. {Fotoidee}

15 Liebesnoten
Reaktionen: 
Hallo meine Lieben, heute gibt es mal ein bisschen mehr zu gucken als zu lesen, denn ich möchte euch einen kleinen Vorgeschmack auf Zukünftiges bzw. Neues hier auf dem Blog, geben. Was genau das sein wird verrate ich euch natürlich noch nicht, aber diese Bilder haben etwas damit zu tun und ich bin selbst schon unheimlich gespannt wie das Endergebnis aussehen wird.
Die Bildidee zu diesen Fotos kam jedenfalls von Pinterest. Dort bin ich in letzter Zeit ja regelmäßig zu finden.


Ich hoffe ihr verzeiht mir die Bilderflut. Ehrlich gesagt bin ich selbst überrascht wie gut mir die Fotos gefallen, und ich konnte mich kaum für ein paar wenige entscheiden. Mademoiselle hatte sich nämlich so in Rage fotografiert, das heute Mittag über 150 Bilder dabei entstanden sind. Aber was solls. Ich bin ziemlich zufrieden und freue mich das ich mein Fotoprojekt so gut umsetzten konnte.


Den Blumenkranz habe ich mir übrigens beim Blumenladen um die Ecke machen lassen, schon unverschämt was die für so ein paar Blüten haben wollen. Ich würde echt jedem raten, der auch mal so etwas machen möchte, sich nur die Blumen zu holen und sich den Kranz dann selber zu binden.


Jetzt würde es mich natürlich interessieren, was sagt ihr zu meinen Bildern? Ich bin ja nicht gerade ein Profi was Fotografie angeht, kenne einige Blogs die Bilder wie diese wahrscheinlich aus dem Handgelenk schütteln würden und vermutlich milde lächeln wenn sie diesen Post sehen. Also her mit euren Meinungen, Tipps oder Verbesserungsvorschlägen. Aber seid gnädig mit mir.


Liebste Grüße, eure Sarah

Freitag, 8. Februar 2013

Sweet Valentin: Schoko-Heidesand-Herzen

13 Liebesnoten
Reaktionen: 
Hallo Mädels, ein bisschen spät dran bin ich ja im Vergleich zu anderen Blogs schon, und ich weiß auch das viele den Valentinstag nicht besonders mögen. Da ich aber im Grunde nichts gegen diesen Tag einzuwenden habe, bleibt gerade noch genug Zeit euch zu zeigen womit ich meinen Liebsten dieses Jahr beglücken möchte.


Das Rezept habe ich beim durchblättern der letzten Lecker Bakery entdeckt, und da mein Schatz mich mit einem Aufschrei darauf aufmerksam machte wie gerne er diese Schoko-Heidesand-Plätzchen mal probieren würde, erfüllte ich ihm diesen Wunsch und wandelte das Rezept passend zum Valentinstag ein wenig ab.


Die Zutaten:
für ca. 45 Herzen

250g weiche Butter
200g Zucker
1 Prise Salz
300g Mehl
50g Speisestärke
200g Zartbitterkufertüre
1TL Öl

Zuckerherzen zum Dekorieren


Die Zubereitung:

1. Verrührt die Butter, den Zucker und eine Prise Salz solange bis die Masse cremig ist. (ca. 7 Min.)
Anschließend siebt ihr das Mehl und die Stärke darüber und rührt alles noch einmal kurz durch. Der Teig muss nun etwa für 2 Stunden kalt gestellt werden.

2. Formt den Teig nun in drei rechteckige Stränge (jeweils ca. 22cm lang und ca. 3,5cm hoch) und stellt diese abgedeckt über die Nacht nochmals kalt.

3. An dieser Stelle habe ich das Rezept etwas abgeändert. Schneidet die Stränge in etwa 7mm dicke Streifen, rollt sie bei Bedarf noch ein kleines bisschen aus und stecht dann mit einer Plätzchenform die Herzen aus. Reststücke könnt ihr am Schluss nochmal zu einem Kloß kneten, ausrollen und die Herzen ausstechen, solange bis der Teig aufgebraucht ist.

4. Die fertigen Herzen kommen nun in den vorgeheizten Ofen. Im Rezept war leider nur die Temperatur für E-Herd ( 150 Grad ), Umluft (125 Grad ) und Gas ( Stufe 1 ) angegeben. Da ich aber mit Unter-und Oberhitze backen muss, war ich mit der Backzeit etwas am probieren. Im Rezept war eine Zeit von 15-18 Minuten angegeben.

5. Die ausgekühlten Herzen tunkt ihr anschließend noch in die geschmolzene Kufertüre und dann sind sie schon fertig, zum verschenken oder selber genießen.


Ihr seht schon, das Licht hat heute mal wieder nicht so mitgespielt und ich war wirklich schon kurz vorm aufgeben. Ich hoffe aber ich konnte euch trotzdem ein bisschen Lust auf diese süßen Heidesand-Herzen machen und der ein oder andere von euch hat vielleicht gerade den Plan gefasst seine Liebsten am Valentinstag auch damit zu beschenken. Es würde mich freuen.
So das war´s heute auch schon. Habt ein schönes Wochenende und bleibt nicht in dem vielen Schnee stecken.
Liebste Grüße,eure Sarah

Montag, 4. Februar 2013

"Das Mädchen mit den gläsernen Füßen". Ali Shaw

10 Liebesnoten
Reaktionen: 
Hallo ihr Lieben, bitte entschuldigt die etwas länger andauernde Pause hier auf dem Blog. Ich mutierte in den letzten Tagen leider einwenig zum Murmeltier im Winterschlaf und war folglich häufiger im Bett anzutreffen als bei der Arbeit an irgendeinem meiner zahlreichen Blogprojekte. Nun gehts aber auch bei mir los mit dem neuen Bloggermonat Februar. In den ich auch gleich mal mit einer neuen Rubrik starten möchte.

Sicher wenige von euch wissen wie unheimlich gerne ich lese, denn diese Leidenschaft, ja ich möchte fast sagen, diesen Teil meiner Persönlichkeit (denn das ist schon seit meiner Kindheit so) habe ich bisher kaum bis garnicht in meinen Blog einfließen lassen. Das soll sich heute aber ändern. Ich habe lange überlegt, ob ich mir so einen Post überhaupt zutraue, mein Plan ist es aber euch in Zukunft immer mal wieder ein Buch vorzustellen, das ich gerade gelesen habe, und euch an meinen Gedanken darüber teilhaben zu lassen. Sicher, das ist keine neue Idee, aber darum geht es mir auch nicht. Es soll einfach eine weitere Möglichkeit sein, euch zu zeigen was mich in meinem Leben alles so inspiriert, in manchen Fällen vielleicht auch prägt, denn ich bin mir sicher, so etwas können Bücher.


Los gehen soll es mit einem Buch das mich vom ersten Augenblick an fasziniert hat: "Das Mädchen mit den Gläsernen Füßen". Schon als ich in einer Zeitschrift auf einen kleinen Artikel darüber stieß und die wenigen Worte über dieses Buch laß, wusste ich das ich tiefer in diese wundersame Welt von Ali Shaw eintauchen wollte. Ich suchte sofort im www. danach und wenige Tage später hielt ich es endlich in meinen Händen. Ich muss wohl nicht erwähnen das es nicht lange dauerte bis ich den Buchdeckel öffnete und in den schönen Seiten voller Poesie versank.
"Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda´s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten... und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts zu Glas.
Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft es Ida, die Knoten in  Mida´s Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten."

Im Vordergrund der Geschichte steht natürlich die seltsame Verwandlung von Ida´s Füßen , die immer mehr zu Glas werden, ein Gedanke der einem immer wieder unvermittelt zwischen den Seiten dieses Buches einen leichten Schauer über den Rücken jagt.


Doch das ist nur der Aufhänger für etwas das viel tiefer geht.
Vielmehr handelt dieses Buch von der Geschichte zweier Menschen, von aufkeimender Liebe die zwischen der resuluten Ida und dem jungen in sich gekehrten Mann Midas zu wachsen beginnt, die aber gleichzeitig bedroht wird von der Existenz des Glases, das sich scheinbar unaufhaltsam seinen Weg in Ida´s Körper sucht. Es geht um das überwinden von Ängsten und Hindernissen, darum Gefühle zuzulassen, Mut zu zeigen und für seine Überzeugung un die Menschen die man liebt einzustehen und zu kämpfen. Was hinter einem liegt muss manchmal einfach zurück gelassen werden. Kurzum vermittelt dieses Buch unglaublich viel, ist tiefsinnig und berührt.


Neben den beiden Hauptfiguren geht der Autor aber auch auf die Geschichte einpaar anderer Personen ein. Da ist Ida´s Bekannter, ein Freund ihrer Mutter, der Ida auf der Insel bei sich aufnimmt, den ich aber trotz seiner Hilfsbereitschaft von Beginn an nicht wirklich mag, ein Gefühl das sich im Verlauf des Buches immer mehr verstärkt. Außerdem kommen sowohl Midas Vater als auch seine Mutter immer wieder in dem Buch vor, was stark mit der Vergangenheit und der Persönlickeit von Midas selbst zusammen hängt. Besonders mag ich auch die Figur von Denver, ein kleines Mädchen das mich nicht nur einmal beeindruckt und trotz seines geringen Alters eine Weisheit und Herzensgüte in sich trägt, die manch alter Mensch nicht besitzt.


Ob Midas und Ida den Kampf gegen das Glas nun gewinnen und die Möglichkeit bekommen ihr Liebe zu leben, oder nicht, werde ich euch natürlich nicht verraten. Kurzum möchte ich nur sagen das "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" mich sehr bewegt, manchmal hart schlucken, manchmal innerlich lächeln lassen hat.


Eigentlich hatte ich erwartet das im Laufe des Buches vielleicht geklärt wird woher diese seltsame Verwandlung von Ida´s Körper herrührt, allerdings war dies nicht der Fall. Ein kleiner Kritikpunkt vielleicht, einfach weil ich es erwartet hatte.
Alles auf dieser kleinen Insel scheint etwas wundersam, manchmal einwenig düster, und immer irgendwie magisch zu sein. Ali Shaw schafft damit eine Märchenwelt, von der man sich verzaubern lassen kann, auf die man sich aber auch einlassen muss, ohne manche Dinge allzu sehr zu hinterfragen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich mich besonders in die Art wie Ali Shaw sein Geschichte erzählt, verliebt habe. Ja seine Worte sind für mich an vielen Stellen wie Poesie, Buchstaben reihen sich aneinander wie die Noten einer Symphonie und werden für mich zu einer wunderbaren Musik.


Allein schon das Cover hat mich verzaubert, als ich das Buch in die Hände nahm. Ich weiß nicht ob man das auf dem Bild sieht, aber alle Seiten sind an ihren Rändern silber überzogen und bilden damit ein schimmerndes Silberband an den drei Außenseiten des Buches. Sowas ist für die Qualität eines Buches zwar nicht entscheident, ich finde aber doch das solche liebevollen Kleinigkeiten ein Buch nochmal aufwerten und man jedes Mal ein Pochen im Brustkorb verspürt wenn man das Buch vorsichtig in die Hände nimmt und die silber schimmernden Seiten vorsichtig aber voller Erwartung aufschlägt.
Seit ich das Buch besitze, habe ich es wirklich unzählige Male in die Hände genommen, darin gebättert und angestrichene, liebgewonnene Passagen immer wieder durchgelesen.
Dieses Buch ist zu einem kleinen Schatz für mich geworden und ich kann es jedem, der Fantasiebücher mag oder sich einfach gerne von wunderbaren Wortspielen verzaubern lässt, wärmstens ans Herz legen.


So nun hoffe ich das auch ein paar Lesewütige unter euch sind, und dieser Post positiv bei euch ankommt. Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr fleißig kommentiert und mir eure Meinung dazu hinterlasst.
Konnte ich euch neugierig machen mit diesem Review? Kennt jemand von euch das Buch vielleicht schon oder möchte es jetzt lesen?
Liebste Grüße, eure Sarah


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...