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Sonntag, 2. August 2015

Meer - eine ♡enssache

5 Liebesnoten
Ahoi ihr Lieben, bevor ich noch ein paar Tage in Leipzig verbringe möchte ich euch einen kleinen virtuellen Urlaubsgruß hier lassen. Wer mir auf Instagram folgt weiß, das wir eine sehr schöne Woche an der Ostsee verbracht haben. Leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt und wir konnten nicht baden gehen. Dafür haben wir uns Rostock, Wismar, Schwerin und Warnemünde angesehen, eine stürmische Radtour unternommen, Leuchttürme erklommen, Muscheln gesammelt, sind an Strandpromenaden entlang flaniert und haben gestern einen wunderschönen Tag am Strand verbracht bevor wir uns schweren Herzens auf den Weg nach Hause gemacht haben.


Meer, kreischende Möwen, salzige Luft, der Geruch von Zuckerwatte - so schlich sich die Ostsee langsam in mein Herz.

Wer übrigens Angst hat, dieser Blog berichtet jetzt  ausschließlich von Reisen und Unternehmungen den kann ich beruhigen. Sobald ich wieder da bin, bekommt ihr ein feines Sommereis kredenzt.
Bis dahin wünsche ich euch den schönsten Sommer! Liebst, eure Sarah

Mittwoch, 8. Juli 2015

Madrid Travel Diary: Day 2

2 Liebesnoten
Hallo meine Lieben, während uns der Sommer hier in Deutschland endlich mit ganz viel Sonne, Eiscreme, Badespaß und lauen Abenden auf dem Balkon verwöhnt, nehme ich euch heute wieder mit unter die spanische Sonne, die Ende April schon angenehm warm war und dem Liebsten und mir am ersten Tag sogar einen leichten Sonnenbrand verpasst hat.

Day 2
Die gut gefüllte Tüte mit Croissants raschelt neben mir, während ich noch in die morgendliche Sonne blinzle und mich entspannt zurücklehne, um mir dann auch eins der köstlich gefüllten Teilchen zu gönnen. Wir sitzen wieder auf dem Plaza Mayor. Bereits am zweiten Tag fühlt es sich an wie ein kleines Ritual, fast so als hätten wir es schon immer so gemacht. Was es uns heute besonders schön macht? Gleich am Plaza Mayor, auf der Calle de Toledo haben wir einen wunderbaren kleinen Laden entdeckt, der uns wann immer wir mögen den leckersten Orangensaft frisch vor unseren Augen zubereitet. "Un fruta, por favor!", trällere ich ab diesem Morgen jeden Tag und fühle mich so richtig spanisch.

Donnerstag, 28. August 2014

Leipzig City Guide: Ein Spaziergang zu meinen Lieblingsorten der Stadt

6 Liebesnoten
Hallo ihr Hübschen, wer mir auch auf Instragram folgt hat ja vielleicht schon mitbekommen das ich vergangene Woche für ein paar Tage in Leipzig war. Obwohl das nicht mein erster Besuch dieser Stadt war, hatte ich doch erst jetzt die Gelegenheit ein par versteckte Ecken zu erkunden und einige neue Lieblingsorte zu entdecken. Habt ihr Lust auf einen Rundgang mit Stopps bei den schönsten kleinen Läden, die so voll schöner Dinge sind das man vor Freude quitschen könnte, schnuckligen Cafés und einer wunderbaren Schlafmöglichkeit falls ihr danach noch etwas länger bleiben wollt? Dann folgt mir bitte....


Wohnmacher;
Auf zwei Etagen findet ihr her alles was ein Interiorherzchen glücklich macht. Bekannte Labels wie House Doctor, Bloomingville oder IB Laursen sind hier genauso vertreten wie kleinere Marken wie pt, Collection oder Nordal. Es gibt übrigens auch einen Online-Shop oder ihr lasst euch eure Einkäufe gegen ein kleines Endgeld nach Hause schicken und habt so die Hände und eure Koffer frei für andere tolle Mitbringsel und Lieblingsstücke.
Nikolaistraße 36, geöffnet Mo-Fr: 10.00-20.00 Uhr, Sa: 10.00-19.00 Uhr

Freitag, 21. Februar 2014

Erfurt-Ein deutsches Städtchen das sich in mein Herzchen schlich.

8 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, endlich mal wieder raus aus unserer kleinen Stadt, weg von den üblichen "Schleichwegen" zwischen Schule bzw. Arbeit, Supermarkt und Zuhause. Das war unser Plan, als wir vergangenen Samstag Mittag relativ spontan ins Auto stiegen und uns auf den Weg nach Erfurt machten. Der Regen begleitete uns mal wieder am Anfang unserer 1,5 Stündigen Reise. Mal prasselte er sachte auf das Autodach, dann war er von einer Sekunde auf die nächste verschwunden und plötzlich war er dann wieder da. In Erfurt angekommen hatte er sich glücklicherweise verzogen, oder war vielleicht irgendwo zurück geblieben auf der A4.
Mein erster Eindruck als wir gerade mal einen Fuß aus dem Autohaus heraus getan haben: Hier kann man es sich auf ganz wunderbare Art und Weise gut gehen lassen, von einem Laden zum nächsten schlendern und....doch Stopp! Der Liebste hat Hunger. Um ihn für die nächsten Stunden milde zu stimmen wird deshalb erstmal im nächsten Fresstempel Halt gemacht. Danach kann es frisch gestärkt los gehen. Wir befinden uns auf dem Anker, ein großer Platz umgeben von wunderschön mit Stuck und kleinen Balkonen verzierten Häusern, eines schöner als das nächste. Darin unzählige Geschäfte, vieles Bekanntes und auch einiges Neues. Ich steure zunächst den Idee Creativmarkt an. Hach hier ist es schön...
Natürlich verlasse ich diesen Laden nicht ohne ein kleines Beutelchen in der Hand.
Doch erst danach entdecke ich, worin die wahre Schöhnheit dieser Stadt besteht. Wir verlieren uns in den vielen kleinen Gassen der Altstadt, schlendern in Richtung des Fischmarkts und dann entlang eines Nebenarmes der Gera. Ich bin hin und weg vom romantischen Charme, den diese Stadt versprüht und verliebe mich mit jedem Schritt den wir tun immer mehr. Als wir in der Kürschnergasse dann noch zufällig auf zwei entzückende kleine Läden treffen ist es um mich geschehen. Im "Wilhelmine" werde ich zwischen süßen Taschen, Kissen, Notizbüchern und anderem Killefit schnell fündig und erstehe eine Geldbörse für eine Freundin, für mich wird es eine Girlande aus blau gemusterten Schwalben.
Fast noch schöner finde ich allerdings "Salvado", der mich mit dem Ausblick auf ganz zauberhaftes Geschirr und andere Kleinigkeiten und Designschätzchen (House doctor ahhh!!!) empfängt und in dem ich amliebsten mein gesamtes Konto auf den Kopf gestellt hätte.
Weiter geht es zur Krämerbrücke. Wir werfen einen ersten Blick in ein weiteres wunderschönes Gässchen in der sich ein schnuckliges Geschäft nach dem nächsten und zahlreiche Cafés aneinanderreihen und wenden uns dann dem Wenigemarkt zu, wo sich (wie ich bald feststellen werde) für mich ein weiterer absoluter Lieblingsplatz von Erfurt befindet. Im "Drogerie Bistro" befand sich, wie der Name vielleicht schon vermuten lässt, einmal eine alte Apotheke und das merkt man auch sofort. Ich drücke die Tür auf, ein Glöckchen bimmelt leise über meinem Kopf und ich fühle mich zurückversetzt in eine andere Zeit. Hinter einer wunderschönen Theke entdecke ich alte deckenhohe Apothekerschränke und zwischen hübschen Vitrinen und einer Unzahl von Apothekerfläschchen findet man eine Auswahl von frischem Kuchen und leckeren Quiche. Wir werden von einer nett aussehenden  älteren Dame begrüßt und eine hüsche junge Frau lächelt uns freundlich zu, während sie weiter Gläser poliert. Ich fühle mich sofort wohl und irgendwie geborgen. Und das scheint nicht nur mir so zu gehen.
Das Café scheint äußerst beliebt, denn fast alle kleinen Tische sind besetzt. Geradeso können wir noch ein Plätzchen für uns erhaschen und ich entscheide mich für ein Stück Stachelbeerkuchen und eine heiße Schokolade mit Sahne. Mhmmm lecker! Während wir die wunderbar gemütliche Stimmung in uns aufsaugen wird es draußen langsam dunkel.
Wie schade. Denn wenn es nach mir ginge, könnte dieser Tag ruhig noch etwas länger andauern. Wir beschließen uns wieder auf den Weg zu machen und während über uns die Dunkelheit hereinbricht laufen wir noch eine Weile durch kleine Gassen, bestaunen Auslagen in warm beleuchteten Schaufenstern und ich genieße das Gefühl mich ohne Zeitdruck einfach treiben zu lassen. Mit dem Liebsten an meiner Seite bin ich  gerade einfach  nur glücklich.

Jetzt habe ich euch viel erzählt und hoffentlich nicht erschlagen mit der für mich eher ungewöhnlichen Bilderflut. Wart ihr denn schon mal in Erfurt? Wie hat es euch dort gefallen? Sollte der ein oder andere vielleicht noch einen sehenswerten Tipp haben, dann teilt mir das doch bitte mit. Der Liebste und ich wollen nämlich in nächster Zeit nochmal ein Wochenende dort verbringen. Dieser eine Tag hat nämlich definitiv nicht ausgereicht all das Schöne dort zu entdecken. Erfurt, ich möchte wieder wandeln in deinen Straßen...

Liebste Grüße,Sarah

Freitag, 12. Juli 2013

It´s was a beautiful day in june. My day with Toni. {Faible} + my favourite hotspots in Nuremberg

6 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, wie versprochen möchte ich euch heute von meinem schönsten Tag des vergangenen Monats berichten. Ich gestehe diesem letzten Samstag in Juni deshalb diesen Ehrentitel zu, weil ich mich an besagtem Tag in Begleitung meines Liebsten auf den Weg nach Nürnberg machte, um dort bei einem kleinen (meinem ersten & allein deswegen schon etwas Besonderes) Bloggertreffen die unfassbar liebenswerte Toni von Faible zu treffen. Es war ein Tag den ich so schnell nicht vergessen werde. Aber fangen wir von vorne an...


Als wir nach 2 stündiger Fahrt endlich in Nürnberg ankommen klatscht immer noch der Regen gegen die Autoscheiben und ich kann Toni hinter den Wassermassen nur erahnen, wie sie da auf uns zugelaufen kommt. Mit einem leichten Kribbeln im Magen steige ich aus, und dann steht sie endlich vor mir, wir nehmen uns zur Begrüßung kurz in die Arme und irgendwie ist es ganz schnell so als ob wir uns schon Ewigkeiten kennen.

Ja die erste Aufregung ( Mag sie mich? Werden wir uns genauso gut verstehen wie vorher über die unzähligen Worte die wir per Mail wechselten ? ) legte sich schnell, denn nach dem wir uns begrüßt und mein Freund & ich  noch schnell im Hostel eingechecht hatten, merkte ich sofort, dass sie genauso war wie ich sie mir vorgestellt und über unseren E-Mail-Kontakt und das bloggen kennengelernt hatte: schlau, witzig, kreativ und unheimlich lieb.


Nach dem wir vom Hostel losgelaufen sind und die besten kleinen Nürnberger Bratwürstchen mit Kartoffelsalat verputzt haben geht es weiter hoch zur Burg. Mit dem Regen haben wir uns inzwischen abgefunden, mehr oder weniger zumindest, denn ich frage mich schon etwas wehmütig wie schön der Ausblick auf und von der Burg wohl bei Sonnenschein gewesen wäre. Nichts desto trotz wagen wir uns todesmutig hinauf und entdecken ein herrliches Plätzchen unter einem dichten Blätterdach. Um uns herum recken bunte Blümchen ihre roten, gelben und violetten Köpfe in die Höhe und lachen uns an, sodass wir auch nicht anders können als ein bisschen vor der Kamera herumzualbern.


Ziemlich feucht aber gut gelaunt laufen wir später wieder zurück, runter in die wunderschöne Altstadt von Nürnberg. Ich bin total angetan von den vielen Fachwerkhäusern, Giebeln und Türmchen. Toni zeigt uns ein paar schöne Plätze, einen riesigen Brunnen mit wasserspeienden Bronzefiguren (das war wie ich im Nachhinein heraus gefunden habe der Brunnen "Ehekarussell", welcher als größter europäischer Figurenbrunnen des 20. Jahrhunderts gilt), den weißen Turm, wir schlendern durch Einkaufspassagen, posen vor einer riesigen lila Milka-Kuh und statten schließlich auch dem hier ansässigen Idee Creativmarkt-Geschäft einen kleinen Besuch ab.  Nach dem wir uns dann noch beim Anblick von süßen Schokotäfelchen und Trüffelpralinen ein bisschen Appetit in einer Schoko-Confiserie (deren Name mir leider entfallen ist) geholt haben, ist es Zeit für eine kleine Stärkung im Café "La Violetta".


Ich muss sagen ich habe mich in dieses Café regelrecht verliebt und danke Toni das sie es uns gezeigt hat. Wie kann man "La Violetta" auch nicht schön finden? Als wir kommen ist es zwar sehr voll ( das ist hier wohl die Regel. Kein Wunder!), aber ich bin sofort in Bann gezogen von der zauberhaften Einrichtung. Für ein paar mehr Bilder finden ihr übrigens auch auf Tonis Blog noch mal einen ausführlichen Bericht. Die hat nämlich vor einer Weile schon mal einen Post über dieses entzückende Café geschrieben. Ich fühle mich jedenfalls wie im 7. Bloggerhimmel als wir schließlich einen kleinen Tisch am Fenster erhaschen und zwischen den verschiedensten Möbelstücken, barock anmutenden Tapeten, großen Spiegeln und hippen Leuten Platz nehmen. Wir genießen eine köstliche Erdbeertarte (der Liebste entschied sich für ein Stück Schokotarte) und ich schlürfe dazu einen frisch vor meiner Nase zubereiteten Himbeer-Buttermilchshake.


Am liebsten wäre ich ja noch viel länger im schönen "La Violetta" sitzen geblieben, hätte umgeben von diesem Flair mit Toni erzählt, gelacht und sie noch ein bisschen besser kennengelernt. Als dann aber die Sonne doch noch mal an diesem verregneten Tag vorbei schaut, beschließen wir weiter zu ziehen. Wir schlendern wieder durch die Altstadt, genießen die zaghaften Sonnenstrahlen und machen schließlich noch ein paar Bilder auf einer Brücke die Richtung Hauptmarkt führt und auf der wir trotz unserer mitgebrachten Fotoaccessoires, mit denen wir lustig vor meinem Lieblingsfotografen posen, kaum weiter auffallen. Im Gegenteil. Als eine Gruppe Junggesellenabschiedler vorbei kommt, müssen wir unsere Schleifen sogar kurz verleihen. Danach schauen wir noch kurz bei "Wurzelsepp" vorbei. Als ich dieses Geschäft betrete strömen mir unzählige Aromen und Düfte entgegen und ich kann mich garnicht sattsehen an all den verschiedenen Salzen, Gewürzmischungen und Tee´s. Im Nachhinein bin ich richtig traurig das ich nicht wenigstens eine Kleinigkeit dort mitgenommen habe. Bei meinem nächsten Besuch in Nürnberg werde ich dort mit Sicherheit nochmal vorbei schauen.


Zum Abschluss des Tages genießen wir schließlich noch einen köstlichen Burger bei "Hans im Glück", der so garnicht an die der üblichen schrecklichen Fastfoodketten erinnert die man sonst so kennt. Alles ist frisch zubereitet, wir sitzen umgeben von weißen Birkenstämmen und dem summen von unzähligen Menschenstimmen. Blättert man durch die Speisekarte, die anmutet wie ein kleines rotes Märchenbuch, findet man Köstlichkeiten wie den Burger "Wilder Westen" der von Heumilchkäse, Grillsoße und Röstzwieblen getoppt wird. Oder man entscheidet sich für "Gaumenfreude", ein Burger mit Hähnchenbrust, Mozzarella, sonnengetrockneten Tomaten und Rauke. Und wie wäre es dazu mit einer Apfel-Rhabarber-Schorle, oder vielleicht doch lieber Minze-Holunder?

Auf dem Rückweg zum Hostel genehmigen wir uns noch ein Eis, das allerdings auch nicht über meine Wehmut hinweg helfen kann, das der Tag mit Toni nun schon vorbei ist. Wir versprechen uns das Ganze bald zu wiederholen und dann müssen wir uns auch schon verabschieden.

 An dieser Stelle sollte im Übrigen eigentlich auch noch ein kleines Video zu sehen sein. Allerdings habe ich das zeitlich nicht so hinbekommen wie ich wollte und Toni, die gerade ein paar Tage in London weilt (Oh du Glückliche!), hätte es deshalb auch nicht mehr in ihren Post einfügen können. Mal sehen, vielleicht hole ich das aber noch nach und wir fügen das Video dann im Nachhinein noch in unsere Posts ein.
Für die richtige zeitliche Reihenfolge gebe ich übrigens keine Garantie ab. Alle Angaben ohne Gewehr sozusagen. Aber irgendwie bin ich da zwischendurch wohl mal etwas durcheinander geraten. Macht aber nichts wie ich finde, denn für mich zählt gerade nur eins: das ich unglaublich froh bin das ich dich, liebe Toni, endlich persönlich kennenlernen durfte. Es war ein unheimlich schöner Tag mit dir!

Wie sieht´s aus? Wart ihr schon mal bei einem Bloggertreffen? Und war jemand von euch schon mal in Nürnberg und mag die Altstadt auch so wie ich? Los, erzählt!

Liebst, eure Sarah

Mittwoch, 15. Mai 2013

My mini personally Berlin Cityguide

14 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, heute gibts also endlich den versprochenen Berlinbericht. Es ist schon Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. In einer Woche ist es bereits schon wieder einen Monat her, das ich in Berlin war. Wie gut das ich mir da für meinen kleinen Cityguide alles wichtige notiert habe. Naja gut, ich gebs zu, als Guide kann man diesen Post eigentlich nicht bezeichnen, denn es gibt bestimmt tausend andere die viel besser über Berlin Bescheid wissen als ich und unendlich viel mehr über diese Stadt erzählen könnten, aber mir gefiel das Wort einfach so gut. Sehen wir das Ganze also einfach als meinen ganz persönlichen Eindruck, und als Versuch meine etwas widersprüchlichen Gefühle hinsichtlich dieses kleinen Citytrips in Worte zu fassen.
Denn So wirklich gute Freunde sind wir ja  leider nicht geworden, Berlin und ich.


Die Karte habe ich übrigens mit der Hilfe von meinem Freund gemacht. Alleine hätte ich das mit all den Ebenen und so wohl nicht hinbekommen. (Danke Schatz!) Dort findet ihr aufjedenfall einige meiner Hotspots von Berlin verzeichnet. Nr. 4 ist wie man sich vielleicht schon denken kann das Brandenburger Tor. Ansonsten findet ihr alle Ziffern irgendwo im Text versteckt. Viel Spaß beim lesen!



An unserem Ankunftstag schlenderten wir erst einmal mehr oder weniger ziellos durch die Stadt. Das heißt, erst nachdem wir uns auf der Suche nach einem günstigen Abstellplatz für das Auto mit viel Mühe durch den Großstadtdschungel und dann wieder zurück zum Hostel manüfriert hatten. Irgendwie merkte ich in diesen ersten Stunden schon das das Gefühl nicht stimmte und ich mich nicht so richtig wohl in dieser Stadt fühlte.
Trotzallem möchte ich es mir aber nicht nehmen lassen euch ein bisschen von meinen drei Tagen in Berlin zu berichten.

Das Hostel (2) in dem wir übernachteten machte auf den ersten Blick einen recht guten Eindruck. Mit nur 25 Euro pro Nacht und pro Person konnten wir mitten unter der Stadt so ziemlich genau unter dem Fernsehturm nächtigen. Das Zimmer selbst fand ich sofort entzückend. Es war zwar klein und leider ohne eigenes Bad ( da waren wir mit dem buchen leider etwas spät dran gewesen // das Hostel bietet sowohl DZ mit Bad, als auch ohne und eine Vielzahl von Einzel-und Mehrbettzimmern an), aber ansonsten so hübsch eingerichtet das wir uns gleich wohlfühlten. Das in dieser Woche auch eine ausländische Schulklasse bei uns im Gang mehrere Zimmer belegte und bis in die Nacht hinein lärmte, konnte ja vorher keiner ahnen. Für Reiselustige mit nicht allzugroßen Ansprüchen ist dieses Hostel aufjedenfall das Richtige und insgesamt war ich auch ganz zufrieden mit unserer Wahl.



Da wir mit dem Frühstück (das Hostel bietet von 8.00- 11.00Uhr ein Bufett an für das pro Person nochmal 4,80€ extra fällig werden) auch etwas Pech hatten, (besagte Schulklasse war nämlich vor uns essen, und danach gab es dann keine Brötchen mehr) und uns das gesamte Frühstücksangebot auch nicht gerade überzeugte, probierten wir unser Glück einen Tag später in einer kleinen Bäckerei mit Cafe gleich eine Straße weiter, wenn man so will. Dort verspeisten wir sowohl an diesem als auch an unserem letzten Morgen in Berlin lecker frisch belegte Brötchen, Quarkbecher mit süßen Erdbeeren, und stillten unseren Durst mit Orangensaft und warmen Pfefferminztee.{ Kamps Backstube, Hachesches Quartier, 10178 Berlin }


Meine absolute Lieblingsentdeckung allerdings war Barcomi´s Deli. (1) In einem hübschen Hinterhof zwischen Sophienstraße und Gipsstraße kann man hier auf edlen Ledersofas lümmeln oder es sich draußen unter ein paar Sonnenschirmen gemütlich machen.
Wer selbstgemachte Kuchen und Törtchen genauso liebt wie ich, ist in diesem hübschen Café jedenfalls mehr als gut aufgehoben und auch wer eher Lust auf etwas Herzhaftes hat wird hier fündig und kann unteranderem zwischen verschiedenen Sandwiches, Suppen, Wraps oder Salaten wählen. Dazu kommt eine riesen Auswahl an verschiedenen Kaffee- und Teesorten, welche sicherlich keinen Wunsch unerfüllt lässt.
Ich bereue es wirklich einwenig das wir nur an einem Nachmittag dort gewesen sind. Ich hätte mich zu gerne durch all die süßen Köstlichkeiten probiert. Absolute Empfehlung von mir ist jedenfalls der Brownie Marble Cheesecake. Ein Käsekuchentraum!!! Und dazu eine heiße Schokolade mit ganz viel Sahne obendrauf.
Und noch ein kleines Goodie: Die Bücher mit Chynthia Barcomi´s Backträumen gibt es dort auch gleich zu kaufen + hübsche Backformen, Cupcakepapierförmchen und noch einigem mehr.


Ebenfalls zu empfehlen ist das 12 Apostel (3) in Berlin Mitte ( in Charlottenburg gibts das nämlich nochmal, allerdings nicht mit den tollen Rundbögen der SBahn obendrüber). Dort bekommt ihr zum Beispiel ganz exellente Pizza aus dem Steinofen, Antipasti, Pasta und Salate. Mein Freund und ich entschieden uns für jeweils eine der Steinofenpizzen, waren dann allerdings etwas überfordert mit deren Größe. Es empfiehlt sich also einen ordentlichen Hunger mit in dieses wirklich schöne italienische Restaurant zu bringen.


Nach der etwas planlosen Tour am ersten Tag, bewegten wir uns an Tag Nr. 2 schon etwas zielgerichteter durch Berlin. Noch etwas steif von der letzten Nacht machten wir uns auf den Weg zum Alexanderplatz, um von dort mit der U-Bahn zum Potsdamerplatz zu fahren. Da wir an diesem Tag noch ein bisschen mehr vor hatten, besorgten wir uns ein Tagesticket für 13€. 
Panoramapunkt (6): Wer eine günstige Alternative zum berühmten Fernsehturm sucht um Berlin auch mal von oben betrachten zu können, ist hier richtig. Für 4€ (ermäßigt, 5,50€ kostet es pro Erwachsener) wird man hier mit dem Fahrstuhl 90m in die Höhe befördert. An diesem Vormittag war der Himmel zwar leider leicht bedeckt, aber man hatte trotzdem eine tolle Aussicht und so verbrachten wir mehr als eine Stunde über den Dächern von Berlin. Über eine weitere Treppe kann man dann übrigens nochmal ein wenig weiter nach oben steigen,und hat dann den Himmel über und Berlin unter sich. Toll!


Museum für Naturkunde (5): Am Vormittag von Tag numero 3 stand für uns erstmal ein bisschen Bildung auf dem Tagesplan. Wie wir aber schnell feststellen mussten braucht man hier fast schon einen ganzen Tag wenn man sich alles ein bisschen genauer anschauen möchte. Für 6€ könnt ihr hier aufjedenfall reichlich Interessantes erfahren & sehen und die riesige Halle zu Beginn mit den großen Dinosaurierskeletten ist nicht nur für große leuchtendete Kinderaugen ein Highlight.



Shoppen waren wir in Berlin eigentlich kaum. Irgendwie war ich dazu nicht in der Stimmung, denn spätestens am zweiten Tag schmerzten die Füße meist schon nach wenigen Stunden. Trotzdem schlenderten wir durch das KaDeWe (7), fühlten uns dort aber eher fehl am Platz, zwischen all den fein herausgeputzen Verkäufern, die scheinbar gelangweilt auf Kundschaft warteten, obwohl wir beiweitem nicht die einzigen "Touris" dort waren.

Kleine Highlights diesbezüglich waren für mich der riesige Idee. Creativmarkt-Shop ein paar Straßen weiter, den ich trotz meiner Shoppingunlust amliebsten leer geräumt hätte und der wunderbare Store von Butlers auf der Friedrichstraße, die wir uns bereits Dienstagabend anschauten.


Berlin war ein Erlebnis, wirklich wohl gefühlt habe ich mich dort aber nicht. Woran das genau lag weiß ich bis jetzt noch nicht. Nichtsdesotrotz bin ich immer noch ein absoluter Liebhaber von Städtereisen. Ich finde es einfach unglaublich faszinierend fremde Städte zu erkunden und mit meinen Augen und auf meine ganz eigene Art und Weise wahrzunehmen. Neben Straßbourg war Dresdenbisher wohl mein schönster Citytrip, und so viele stehen noch auf der ungeschriebenen Wunschliste. Zu aller allererst natürlich Paris, um hier in Deutschland zu bleiben zum Beispiel noch München und Hamburg. Hach und Prag und Amtserdam....ich könnte noch ewig so weiter machen.
Liebt ihr Städtereisen auch so wie ich? Und wart ihr schon mal in Berlin? Mochtet ihr die Stadt?


Wenn es jemand geschafft hat diesen Post durchzulesen, würde ich mich echt sehr über eure Meinung dazu freuen. Es war ja mein erster Reisebericht sozusagen, und ich war relativ unsicher wie ich das alles aufbaue, wie ich meine Gedanken in Worte fasse und trotzdem etwas Informationsgehalt hinein packe. Ich saß wirklich einige Tage daran, habe Bilder und Zeilen gelöscht und wieder neu eingefügt, ja so ganz leicht war es jedenfalls nicht.

Liebe Grüße, Sarah

Dienstag, 4. September 2012

Memories from a summer girl.

2 Liebesnoten
Hallo ihr Lieben, gestern hat tatsächlich auch für mich wieder der wahre Ernst des Lebens begonnen, seit Montag drücke ich auf gut Deutsch wieder die Schulbank, um dann in 3 Jahren hoffentlich den Abschluss als Erzieherin in der Tasche haben zu können. Nach dem der erste Tag eigentlich nur viel Organisatorisches und einige neue Gesichter mit sich brachte, musste ich meinen zweiten Tag schon im Bett verbringen, weil wahnsinnige Kopfschmerzen und Übelkeit es nicht anders zuließen. Morgen geht es dann aber wieder los.

Einen ersten Post mit Urlaubsbildern, sowie ein kleines Urlaubs-DIY habt ihr ja bereits zu sehen bekommen. Heute möchte ich euch noch ein paar wenige abschließende Bilder zeigen und damit meiner freien Zeit, dem Sommer und den vielen schönen und neuen Eindrücken für´s erste Goodbye sagen.



Am dritten Tag haben wir eine Schiffsfahrt über 5 umliegende Seen gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein und kühlem Fahrtwind an der Schiffsreeling zu stehen war einfach herrlich. Etwas blöd war nur das am Tag davor meine Sonnenbrille kaputt gegangen ist und nach etwa 2 Stunden Fahrt war ich dann echt froh mal wieder in den Schatten zu kommen und meine Augen etwas entspannen zu können.


In diesen 7 Tagen ist es mir nicht selten passiert das ich beim Blick auf das Wasser und die sanften Wellen oder beim beobachten der Fischer und der vielen kleinen und großen Boote, einfach die Zeit und alles um mich herum einfach vergessen habe. Das Rauschen des Wassers hatte eine unglaublich entspannende Wirkung auf mich und brachte schon mal etwas Meerfeeling mit. Deswegen ist es wohl auch kein Wunder das so viele Wasserbilder entstanden sind. Ich hatte einfach den Wunsch dieses Gefühl mit nach Hause zu nehmen.


Ja, der Sommer ist jetzt wohl vorrüber, aber ich freue mich wahnsinnig auf den Herbst und werde versuchen ihn in all seinen schönen Facetten ( leckere Rezepte von Kürbissuppe bis Apfelkuchen, Waldspaziergänge, in Gummistiefeln durch den Regen spazieren...) zu genießen. 

 

Hello Autumn!!!


Liebste Grüße, eure Sarah

Dienstag, 28. August 2012

Made with love- Home & Style: My memory jar.

4 Liebesnoten
Hallo meine Lieben, da ich es noch nicht ganz geschafft habe alle restlichen Urlaubsbilder fertig zu bearbeiten und mich heute sowieso mit einwenig Bastelei ablenken musste, habe ich mich entschieden euch doch erstmal mein kleines DIY zu zeigen. Die Idee dazu kommt von Vivienne von matzab.blogspot.de. Als ich, noch vor meinem eigenen Urlaub, ihr hübsches "Mermory Jar" entdeckte, wusste ich sofort, dass ich sowas auch machen möchte und habe in Waren fleißig Material dafür gesammelt, bin unter anderem in Seen gehüpft, um Steine aus dem Wasser zu fischen und habe mich auf die Suche nach einem Badestrand gemacht, um etwas Sand abstauben zu können.

So ein Memory Jar ist wirklich schnell gemacht und eine schöne Möglichkeit Erinnerungen mal auf eine andere Art & Weise festzuhalten.


 Was ich dazu verwendet habe und was ihr aufjedenfall braucht:   

1 Ein Glas ( das kann ein altes Honig,- oder Gurkenglas sein, ich sammle die mittlerweile zu Hause weil ich einfach ständig sowas brauche ).

 2, 3, 5,  Sand, Gräser, Steine also alles was ihr als Mitbringels an eurem Urlaubsort finden könnt.

4 Ein Tippex, weil ich keinen weißen Edding zu Hause hatte.  Damit habe ich die Steine beschriftet.

6 Etwas Garn und ambesten noch eine kleine Nähnadel. Damit könnt ihr dann ganz leicht kleine unauffällige Löcher in

7 ausgedruckte Erinnungsbildchen stechen. Ich habe die Bilder dann doch weg lassen müssen, weil mein Drucker nicht so wollte wie ich und nur seltsam farbige Bilder ausgespuckt hat. Wenn ihr das aber gerne machen möchtet, einfach die Bilder an Fäden und den Faden dann mit Klebeband an der Unterseite des Deckels befestigen.

8 Bänder (wenn ihr irgendwo am Wasser wart, machen sich maritime Farben wie blau, oder rot gestreift ziemlich gut ) geben dem Glas selber dann noch ein nettes Aussehen.


Ich hoffe euch hat dieses DIY gefallen und ihr habt jetzt vielleicht noch eine Anregung gefunden wie ihr eure gesammelten Urlaubseindrücke in etwas Hübsches verwandeln könnt.
Liebste Grüße, eure Sarah
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